Keine Pressefreiheit wenn Erdogan bei Merkel ist/watergate.tv

Andreas Große

Während der Pressekonferenz von Kanzlerin Angela Merkel und dem türkischen Präsidenten Erdogan am Freitag kam es zu einem Eklat. Der türkische Journalist Yigit wurde vor laufenden Kameras von deutschen Sicherheitsleuten abgeführt. Merkel und Erdogan grinsten sich dabei an.

Der Journalist einer Erdogan-kritischen Online-Zeitung aus Hamburg trug ein T-Shirt mit der deutsch-türkischen Aufschrift: „Pressefreiheit für Journalisten in der Türkei“. Als Yigit abgeführt wurde, rief er noch laut, „er habe nichts getan“. Er war für die Pressekonferenz ordnungsgemäß als Journalist akkreditiert. Die Sicherheitsleute packten den Mann unterm Arm und zogen ihn aus dem Raum. Die für den Schutz Erdogans zuständigen türkischen Sicherheitsbeamten sollen angeblich nervös reagiert haben. Deutsche Sicherheitskräfte hätten befürchtet, die Kollegen könnten sich auf den Journalisten stürzen, hieß es.

Regierungssprecher Seibert rechtfertigte das Vorgehen der Sicherheitskräfte: „Wir halten es bei Pressekonferenzen im Kanzleramt wie der Deutsche Bundestag: keine Demonstrationen oder Kundgebungen politischer Anliegen“, twitterte Seifert. Das gelte unabhängig davon, ob…

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