Oberverwaltungsgericht stoppt Rodungen im Hambacher Forst/watergate.tv

Andreas Große

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat jetzt die Rodungen im Hambacher Forst vorerst gestoppt. Die weitere Rodung des Waldes westlich von Köln dürfte mit dem Urteil des OVG zumindest für ein Jahr lang nicht mehr möglich sein. Das Gericht folgte dem Eilantrag der Umweltschützer des BUND. RWE rechnet aufgrund des Urteils sogar mit einer Unsicherheit der Rechtslage bis Ende 2020.

Das OVG gab folgende Mitteilung heraus: „Das Oberverwaltungsgericht hat mit Eilbeschluss vom heutigen Tag entschieden, dass die RWE Power AG den Hambacher Forst nicht roden darf, bis über die Klage des BUND NRW gegen den Hauptbetriebsplan 2018 bis 2020 für den Braunkohletagebau Hambach entschieden ist. Im Übrigen darf die RWE Power AG im Tagebau Hambach weiter Braunkohle fördern, solange sie nicht die bewaldeten Flächen des Hambacher Forsts in Anspruch nimmt.“

Die RWE Power AG hätte ohne das Urteil weiter roden dürfen. Um dies zu verhindern, beantragte der BUND NRW, der gegen…

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