Steuern – Müssen die Unternehmen entlastet werden?

zebralogs

Die Forschungsabteilung der Deutschen Bank fordert eine Senkung der Unternehmenssteuern. Deutschland drohe „im Standortwettbewerb zurückzufallen“.

Eine Senkung der Unternehmenssteuern ermögliche Unternehmen neue Investitionen und mache sie fit für den Wettlauf um Innovationen und Technologie. Die durch Steuersenkungen herbeigeführten Investitionen würden zudem zum Abbau des deutschen Leistungsbilanzüberschusses beitragen, so die Deutsche Bank (hier).

Steuersenkungen führen nicht zwangsläufig zu Investitionen

Die zentrale These der Deutschen Bank, Steuersenkungen führten zu Investitionen und dadurch zu einem Abbau der Leistungsbilanzüberschüsse Deutschlands, ist falsch. So zeigen Heiner Flassbeck und Paul Steinhardt in ihrem Buch Gescheiterte Globalisierung, dass die immensen Steuersenkungen in den 1990er Jahren nicht zu einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen geführt haben, sondern lediglich zu steigenden Gewinnen der Unternehmen (in Prozent des BIP).

Die Senkung der Unternehmenssteuer in den USA belegt zudem, dass es nicht lohnt, auf den immer weiter fahrenden Zug der Steuersenkungen aufzuspringen, wie es die Deutsche Bank fordert. Die großen…

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3 Gedanken zu “Steuern – Müssen die Unternehmen entlastet werden?

  1. Geliebte Luise,

    schön, dass das Thema ‚Steuern‘ – selbst mehr in den Vordergrund rückt, und nicht wie bisher stets – nur dessen Begleiterscheinungen, die ja nicht das ursprüngliche Problem sind. Eventuell würde ja das Abschaffen der Forschungsabteilungen die Unternehmen stark entlasten.

    Den Artikel mit der Aufhebung der Steuerpflicht, habe ich mir gerade erst gestern zu Gemüte geführt. Er leuchtet ein. Mir selbst wurde der Unsinn mit der Steuer bewusst, als ich das erste Mal klar nach der Maueröffnung realisiert habe, dass ich die Heizungskosten selbst bezahle, also selbst für eine warme Wohnung sorge und der Staat sogar dafür noch Steuern kassiert. Reicht mein Geld also für das Heizmaterial, doch nicht mehr für die darauf gelegte Mehrwertsteuer aus, muss ich im Winter frieren. Wie krank ist das denn? Am Heftigsten stößt mir allerdings immer wieder auf, wenn ich sehe, dass sogar die Rentner, sogar für ihre meist kleine Rente noch Steuern zahlen müssen, obwohl alles – was sie an Rente bekommen, ja bereits allumfassend versteuertem Geld entspringt. Doch es stimmt sogleich wieder heiter, in dem Bewusstsein verweilend, dass es wahrhaft keinen Menschen gibt, dem ich etwas schuldig bin und schon gar nicht dem Leitrudel. Dafür kann ich geben, wem immer ich will, denn im Land der Seele gibt es keine Steuerpflicht. Allgemein lebt man dort der Nase nach, dem Herzen folgend und frei von Erwartung, ein Steuer gibt es dort gar nicht, weil der nächste Schritt kein Steuer braucht. 🙂 Eine auch im Kopf steuerfreie Woche – sei uns allen zufällig!

    Fühlbare Grüße und
    eine lachende Brise
    aus Licht

    Luxus

    Gefällt mir

    1. besetzt und besteuert, kontrolliert und versklavt und sooo viele schlafen glücklich:
      nicht selber denken, nicht selber fühlen, nicht selber verantworten — die welt ist -noch- leicht verdaulich
      und
      das Land-der-SEELE lässt noch auf sich warten …
      aber DANN … ABER dann …. luise träumt es

      Gefällt 1 Person

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