Stoppen wir die Barbarei – die Hornanbindung MUSS verboten werden!!! Unfassbar: ÖVP und FPÖ schmezzern Antrag zur gesetzlichen Verankerung von Haltungsvorschriften für Wachteln ab

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Stoppen wir die Barbarei – die Hornanbindung MUSS verboten werden!!!
Neben den untragbaren gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Wachteln hat sich nun auch eine zweite, ganz ähnliche Front gebildet; es geht hierbei um die Hornanbindung von Rindern, in erster Linie Stieren, welche nach Meinung der ExpertInnen zwar die physiologischen Bedürfnisse der Tiere missachtet – daher nach §16-1 des Tierschutzgesetzes strafbar sein müssen – aber leider noch immer praktiziert wird. Warum? Weil es keine Stelle im gesagten Kontext gibt, welche die Tierquälerei explizit verbietet; und wir alle wissen: was dann nicht schwarz auf weiß verboten ist und – wenn auch noch so kleine – Vorteile irgendwelcher Art für den/die TierhalterIn bietet, wird von hartherzigen Menschen nur allzu gerne gnadenlos ausgenützt…
Wir sind schon in einem der letzten Newsletter auf die Situation näher eingegangen; dabei haben wir festgestellt, auch wenn die Hornanbindung nicht ausdrücklich verboten ist, so ist sie aber andererseits paradoxerweise auch nicht erlaubt. Denn mehrere Passagen im Tierschutzgesetz sprechen hierbei eine klare Sprache.
Wir fragten also bei sämtlichen Tierschutz-Ombudsmännern/frauen des Landes nach und bemühten auch verschiedene AmtstierärztInnen um eine Meinung zur Thematik.
Der Tenor ist ein einhelliger – trotz keines klaren Verbotes würden die Amtsorgane durch die Bank eine Hornanbindung in ihrem Wirkungsbereich nicht dulden, ganz im Gegenteil. Aus sehr einfach nachvollziehbaren Gründen ist im gegebenen Falle eine Amtshandlung zur Entfernung der Stricke der Meinung der ExpertInnen nach sehr gut zu argumentieren.
Unfassbar: dieses Rind entdeckten wir vor kurzem im Waldviertel!
So schrieb uns etwa eine sehr engagierte Tierschutz-Ombudsfrau aus Niederösterreich, Dr. Lucia Giefing, folgendes:
‚Ja, leider ist in den tierschutzrechtlichen Bestimmungen kein dezidiertes Verbot der Hornanbindung bei Rindern festgeschrieben. Allerdings sind aus meiner Sicht durch die Hornanbindung vor allem auch die Möglichkeit des Sich-Beleckens, des Einnehmens verschiedener Liegepositionen (z.B. mit zurückgelegtem Kopf) und die Ausführung des Kopfschwungs stark eingeschränkt und ist das Verbot der Hornanbindung wohl mit diesen Argumenten begründbar.‘

Eine Kollegin, welche den Sachverhalt bevor veröffentlich zuerst mit ihren AmtskollegInnen abklären möchte, vertritt dieselbe Ansicht, nämlich dass eine Hornanbindung prinzipiell nicht gesetzeskonform ist. Sie begründet die Feststellung mit der 1. Tierhaltungsverordnung, welche zwar die Anbindung von Rindern erlaubt, jedoch liest man dort zB. von Halsriemen, Seilen und Ketten, die dann ständig zu kontrollieren sind. Es verbietet sich deshalb die dauerhafte Anbindung an der Hornbasis mittels eng-geschnürtem Seil durch §13 TSchG, welches in seinen Absätzen 1-3 darauf hinweist, dass Tiere entsprechend ihren ethologischen und physiologischen Bedürfnissen gehalten werden müssen und dass weiters ihre Körperfunktionen und Ihr Verhalten nicht gestört werden dürfen. Dies ist wohl nicht zu vereinbaren mit einer derartigen Anbindung, da keine normale Kopfhaltung oder Verhalten möglich ist.

Dr. Cornelia Rouha-Mülleder aus Oberösterreich gab folgende Stellungnahme zum Thema ab:
‚Aus meiner Sicht widerspricht die Anbindung von Rindern an den Hörnern den tierschutzrechtlichen Bestimmungen eindeutig. Eine Anbindung von Rindern an den Hörnern schränkt das Verhalten dieser massiv ein (etwa beim Aufsteh- und Abliegevorgang, bei den Liegepositionen – Kopf zurück, beim Komfortverhalten – sich Belecken), erhöht das Verletzungsrisiko für die Rinder massiv und kann auch zu ungerechtfertigten Schmerzen, Leiden oder Schäden der Tiere führen.‘

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