Was ist dran an einer ‚Umvolkung‘?

Der Mensch - das faszinierende Wesen

In der letzten Woche hat die AfD eine Empfehlung zusammengestellt, was getan werden kann, um eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu entgehen (siehe). Darin wurde unter Anderem empfohlen, bestimmte Begriffe nicht mehr zu verwenden. Eines davon ist der Begriff ‚Umvolkung‘. Schauen wir uns mal an, wo der Begriff herkommt (Wikipedia):

Umvolkung (oder auch „Ethnomorphose“) ist ein Begriff aus der nationalsozialistischen Volkstumspolitik, der in den eroberten Ostgebieten beim Gewinn von Lebensraum im Osten zum Tragen kam und in engstem Zusammenhang mit dem Generalplan Ost steht. Er meinte einerseits die Re-Germanisierung von Volksdeutschen, die sich in der slawischen Umgebung dem „Deutschtum“ noch nicht ganz entfremdet hatten, und andererseits die Umsiedlung bestimmter Volksgruppen in ihnen neu zuzuweisende Gebiete, um in voneinander klar abgegrenzten Räumen ethnische Einheitlichkeit anzustreben und das „staatskolonialistische Siedlungsprojekt“ (Jürgen Osterhammel, 2009) des „Großgermanischen Reichs Deutscher Nation“ mit Grenzen am Ural zu verwirklichen.

Der Begriff wird heute von rechtsextremen und rechtspopulistischen Gruppierungen in Kontinuität völkischer Denkmuster zur Kritik…

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