Staatsschulden: Die deutsche Ur-Angst

zebralogs

Man kann hierzulande in der Beliebtheitsskala als Politiker weit oben stehen, wenn man sich als Vertreter einer strengen Sparpolitik gibt. Der Bundesfinanzminister ist so ein Fall. Er wolle, so hat es Olaf Scholz einer Zeitung erklÀrt, mit dem Vorurteil aufrÀumen, wonach man entweder linke Politik und Schulden machen könne oder konservative Politik und einen ordentlichen Haushalt. Ein Roter macht auf schwarze Null. Denn Sparen gilt in Deutschland als Tugend.

Doch ein sparender Staat scheint nur auf den ersten Blick vernĂŒnftig. Ein Land, das sich verschulde, lebe auf Kosten zukĂŒnftiger Generationen. So lautet ein oft gehörtes Argument im politischen und medialen Diskurs. Doch was fĂŒr einzelne Haushalte gelten mag, gilt nicht fĂŒr den Staat.

Der Bund und die Kommunen investieren so wenig, dass wir unseren Kindern marode Straßen und kaputte Schulen hinterlassen. Laut unterschiedlichen Forschungsinstituten fehlen jĂ€hrlich zwischen 90 und 120 Milliarden Euro an Investitionen, um die Infrastruktur zu erhalten und


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