Deutsche Arbeitslose – arm und würdelos – Die Unbestechlichen

Andreas Große

Jedes Mal stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn ich den Medien oder im persönlichen Gespräch im Hinblick auf die Masseneinwanderung der Versorgungsbewerber aus fremden Landen den Satz höre: „Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt, da können wir gerne mal was abgeben an Menschen, denen es nicht so gut geht.“  Man muss schon ganz fest die Augen vor der Realität verschließen, um so eine Bemerkung zu machen.

Gesundheitsminister Jens Spahn betonte im letzten Jahr, dass „Hartz IV nicht Armut bedeute“. Diese Aussage blieb nicht lange unwidersprochen. Neue Zahlen des statistischen Bundesamtes sprechen eine andere Sprache. Es dürfte wohl auch dem Herrn Minister bekannt sein, dass Hartz IV lediglich das EXISTENZMINIMUM der Bedürftigen abdecken soll. Im Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) ist an erster Stelle notiert, dass die Grundsicherung ein „Leben in Würde“ garantieren soll. Auch Artikel 1 des Grundgesetzes umfasst das Credo der Unantastbarkeit der menschlichen Würde. Aber…

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