Vor 40 Jahren begann die Tragödie der Muslime

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_85220612/kolumne-iranische-revolution-als-die-tragoedie-der-muslime-begann.html

Eine Kolumne von Lamya Kaddor

08.02.2019, 10:34 Uhr

Kolumne: Iranische Revolution – als die Tragödie der Muslime begann. Ajatollah Khomeini im Jahr 1975: wenige Jahre später führte er die Revolution im Iran an. Ein dunkler Tag für alle Muslime, meint Kolumnistin Lamya Kaddor. (Quelle: imago)
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Die Islamisten sind auf ganzer Linie gescheitert

Es dauerte noch einmal rund eine Dekade bis nach den Anschlägen al-Qaidas am 11. September 2001 in den USA, dann war es vollbracht: Die Islamisten auf der einen Seite und die Feindbildsucher zwischen Moskau, Berlin, Paris, London und Washington auf der anderen Seite hatten den neuen Gegner „Islam“ etabliert.

40 Jahre nach der „Iranischen Revolution“ und angesichts Hunderttausender Todesopfer sollte auch dem letzten Muslim auf der Welt klar geworden sein, dass die politische Instrumentalisierung des Islams nicht der Schlüssel für die Lösungen der Probleme moderner Staaten zwischen Hindukusch und Atlas ist. Die Islamisten sind auf ganzer Linie gescheitert. Ihr Ansatz „al-Islam huwa al-hall“ (deutsch: „Der Islam ist die Lösung [für den Staat]“) hat versagt.

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