Eure Unterschriften können diese Bäume noch retten!

https://www.regenwald.org/petitionen/1045/eure-unterschriften-koennen-diese-baeume-noch-retten

Regenwald am Afi Mountain

Nigerias letzten Regenwälder droht das Todesurteil. Indigene Völker schützen seit Generationen den Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und Waldelefanten. Mit aller Kraft verhindern sie ein Straßenbauprojekt, das den Dschungel im Osten des Landes zerschneiden würde. Doch jetzt sind Bulldozer aufgefahren. Bitte unterschreibt schnell!

News und Updates Appell

An: Präsident Muhammadu Buhari, Gouverneur des Bundesstaates Cross River Ben Ayade, Umweltminister Usman J. Ibrahim

„Stoppen Sie den Bau der Cross River-Schnellstraße – und wählen Sie eine alternative Route. Damit der Regenwald bewahrt bleibt.“

Ganzes Anschreiben lesen

Mahnend ragen die letzten Urwaldriesen in den Himmel. Arbeiter haben sie verschont, als sie ringsherum mit Bulldozern und Baggern auf Hunderten Metern kleinere Bäume und Sträucher zerstörten. Martins vom Volk der Ekuri läuft schweigend über die Rodung, wo der Dschungel undurchdringlich war. „Wenn man den Wald in Ruhe lässt, erobert sich die Natur die Schneise zurück“, ist sich Martins von der Organisation DevCon sicher.

Verantwortlich für die Regenwaldzerstörung ist Ben Ayade, der Gouverneur des Bundesstaates Cross River. Er steckt hinter dem Bau einer 260 Kilometer langen Straße von der Küste bei Calabar nach Katsina Ala. Die Route tangiert den Cross River-Nationalpark und gefährdet das Schutzgebiet am Afi Mountain, die Heimat bedrohter Gorillas.

Nigerianische Aktivisten vermuten, dass der Bau des Highways nur vorgeschoben ist. In Wirklichkeit bekämen Holzfäller Zugang zu den unberührten Wäldern. Ein Indiz dafür ist, dass der Gouverneur ursprünglich entlang der geplanten Straße einen 20 Kilometer breiten Streifen Land beschlagnahmt. Manche fürchten, dass nach dem Kahlschlag Palmöl-Plantagen angelegt werden.

Nach Protesten musste der Gouverneur die Enteignung zurücknehmen und hat eine Route vorgeschlagen, die große Waldgebiete umgeht. Die Föderalregierung akzeptierte den Bau – unter strengen, kaum erfüllbaren Auflagen.

Im Januar 2019 sind trotzdem mehrere Bulldozer aufgefahren und haben angefangen, Bäume auszureißen. Der Gouverneur setzt sich über Auflagen hinweg – der Weiterbau ist ilegal!
„Der Bau wäre das Todesurteil für unseren Wald! Wir werden unsere Mutter Erde verteidigen“, sagt der Umweltschützer Odigha Odigha.

Die Einheimischen sind entschlossen zu kämpfen und bitten um unsere Unterstützung.

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