The Guardian

The Guardian ändert, wie Online-Artikel angezeigt werden, wenn sie in sozialen Netzwerken geteilt werden, und unternimmt so wichtige Schritte im Kampf gegen Fehlinformationen im Web.

Für diesen proaktiven Schritt im Kampf gegen Fehlinformationen wollen wir Danke sagen.

Wollen Sie unsere Dankeskarte unterschreiben?

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/publisher-campaign/

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Guten Tag ,

leider haben wir nicht oft die Möglichkeit, in unseren E-Mails von guten Nachrichten zu berichten, aber wir haben soeben gehört, dass die britische Zeitung The Guardian proaktiv Schritte in die Wege geleitet hat, um der Verbreitung von Fehlinformationen online vorzubeugen.

Mitarbeiter von The Guardian entdeckten, dass ein Artikel aus dem Jahr 2013 in Facebook-Gruppen geteilt wurde, als sei er aktuell, um so die Leser zu täuschen und Entrüstung auszulösen.

Deswegen hat die Zeitung Schritte in die Wege geleitet, um das Veröffentlichungsdatum eines Artikels besser zu kennzeichnen.

https://www.theguardian.com/help/insideguardian/2019/apr/02/why-were-making-the-age-of-our-journalism-clearer

Werden jetzt Artikel in sozialen Medien geteilt, die älter sind als zwölf Monate, wird auf dem Bild und in der Beschreibung des Artikels das Jahr der Veröffentlichung angezeigt. Und so sieht das aus:

Guardian tackling misinformation

Diese einfache Veränderung könnte große Wirkung zeigen. Im Zeitalter der sozialen Medien lesen viele von uns einfach Überschriften und Beschreibungen zu Artikeln, die auf unseren Pinnwänden erscheinen, und teilen diese Artikel dann mit unseren Freuden. Mit den visuellen Veränderungen des Guardian erhalten Leser nun mehr Kontext, was wiederum bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, irreführende Nachrichten zu lesen, verringert wird.

Gegen Fehlinformationen im Web vorzugehen, ist nicht leicht, aber möglich. Deswegen wollen wir dem Guardian zu den konkreten Gegenmaßnahmen gratulieren, die in die Wege geleitet wurden, um ein Problem anzugehen, das uns alle angeht. Unternehmen sollten wissen, dass sie für die Verbreitung irreführender Inhalte zur Verantwortung gezogen werden. Gleichzeitig sollten sie aber ebenso wissen, dass wir gute Arbeit erkennen und würdigen.

Wir wollen The Guardian eine Danksagung übergeben und so andere Zeitungen und News-Medien dazu bewegen, dem guten Beispiel zu folgen.

Würden Sie The Guardian gern Danke sagen und andere Medienhäuser dazu inspirieren, es dem Guardian gleichzutun?

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/publisher-campaign/

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In unserer Umfrage zur Wahrnehmung von Fehlinformationen gaben 80 % der Befragten an, innerhalb der letzten Woche Fehlinformationen gesehen zu haben. Außerdem sind Mozilla-Fans der Meinung, dass Presse und Journalisten die zweitgrößte Verantwortung tragen, das Problem von Des- und Fehlinformationen anzugehen.

Fehlinformationen haben viele Gesichter: Es handelt sich dabei nicht nur um vollständig falsche Berichterstattung. Auch die Darstellung alter Artikel als aktuelle Neuigkeiten wird genutzt, um anderen falsche Fakten als Wahrheit aufzutischen.

Der Kampf gegen Des- und Fehlinformationen ist noch lange nicht gewonnen, aber wir hoffen, dass andere News-Kanäle dem Beispiel des Guardian folgen werden.

Unsere Dankeskarte unterschreiben:

https://foundation.mozilla.org/de/campaigns/eu-misinformation/publisher-campaign/

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Mir Ihrer Hilfe werden wir den Kampf gegen die Verbreitung von Fehlinformationen online weiterführen.

Vielen Dank für die Unterstützung
Jon, Brandi, Mathias und das Mozilla-Team
Mehr dazu:
Metrik mag nicht jedermanns Sache sein, aber sie verbessert den Journalismus von Columbia Journalism Review

Mit dem raffinierten Trick, alte Artikel zu markieren, verdeutlicht der Guardian, wie Nachrichtenorganisationen Metadaten dazu nutzen können, Fehlinformationen einzudämmen von Nieman Lab

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