Martin Bartonitz: „Die Verstaatlichung stellte überdies immer wieder ein beliebtes Mittel für das Kapital dar, um unrentable Betriebe oder ganze Industriezweige abzustoßen und hierdurch die Kosten für deren Sanierung zu vergesellschaften.“

kommentar
Udo Rohner Ich denke, man müsste, wenn man wollte und könnte, ein wenig umfassender Denken, wenn man an „Enteignung“ denkt.

So würde ich, wäre ich Politiker, ganz konsequent eine „Generalenteignung“ von Grund und Boden und anderen Ressourcen, so wie Wohnraum und Unternehmen ab einer bestimmten Größe fordern.

Zum Ausgleich zu diesen Enteignungen würde ich den derzeitigen Eigentümern einen Verwaltungsvertrag mit dem deutschen Volk anbieten, in dem bestimmte Kriterien hinsichtlich der Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und kulturellen Aspekten unseres Gemeinwesens festgelegt werden, welche den gut gemeinten aber vielfach ignorierten Satz;

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

Endlich eine ganz konkrete Dimension verleiht die in Abhängigkeit vom jeweiligen Objekt vorgibt, in welcher Art und Weise und in welchem Umfang der Gebrauch von Eigentum dem Wohle der Allgemeinheit zu dienen hat und in welchem Verhältnis dies zum reinen Eigennutz zu stehen hat.

und
fazze-buch

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