Neuigkeiten im Juli — rundfunk-frei

HALLO LIEBER ONLINE-BEFREIUNGSAKTIVIST
Hier ist dein Informationsservice von »rundfunk-frei« für den Monat Juli.
Mit einem großen Dank an euch möchten wir diese Ausgabe starten. Mit dem tollen und positiven Feedback zur ersten Ausgabe des Informationsservice habt ihr uns eine große Freude bereitet. Auch die zahlreiche Resonanz und Teilnahme an der Aktion „Gesicht zeigen“ zeigt uns das positive Echo. Wahrscheinlich habt ihr schon darauf gewartet, wann endlich die Ausgabe des Informationsservice erfolgen wird. Nun ist es endlich so weit. Grund für die Verzögerung sind die Ereignisse am 2. Mai. An diesem Tag wurde die unbeugsame Verweigerung der Beitragszahlung von Sylvia Schulte mit einer der schwersten Grundrechtsverletzungen bestraft, dem Freiheitsentzug. Für uns ist dies ein Anlass, in dieser Ausgabe einen Schwerpunkt im Kolumnen-Abschnitt zu veröffentlichen.
NEUES IM JULI
Verhaftung wegen 201,81 €

Es ist ein Zeichen unseres gesellschaftlichen Zustands, wenn die vorherrschenden Medien sich nicht mehr für einen Sachverhalt interessieren, der mit großer Sicherheit einmalig auf dieser Welt ist. Uns ist nicht bekannt, dass in einem anderen Land ein dort lebender Mensch wegen der Verweigerung einer Rundfunk-Abgabe nicht nur mit Haft bedroht, sondern tatsächlich verhaftet wird. Hier ist dies anscheinend völlig „normal“, doch wir nehmen dies nicht stillschweigend hin. Exklusiv könnt ihr bei uns die wichtigsten Unterlagen zu Sylvias Verhaftung einsehen. Wir verleihen dieser Ungerechtigkeit damit öffentlichen Protest. Helft mit, möglichst viele für diesen Wahnsinn zu sensibilisieren.

Widerstandsbekenntnis mit Folgen

Unglaublich, aber wahr. Im Monat Mai erreichte uns eine weitere unfassbare Nachricht. Aufgrund des öffentlichen Widerstandsbekenntnisses eines Teilnehmers bei unserer Aktion „Gesicht zeigen“ musste dieser seinen Arbeitseinsatzort wechseln. Der Betroffene arbeitete für einen Dienstleister, der u. a. für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig ist. Der Rundfunk untersagte dem Dienstleister, dass der Betroffene weiterhin für den Rundfunk tätig sein darf. Statt den Betroffenen zu entlassen, sorgte der Chef des Dienstleisters couragiert dafür, dass der Betroffene nun für einen anderen Auftraggeber arbeiten kann. Ein tolles Zeichen, das Mut macht, weiterhin „Gesicht zu zeigen“. Wenn du noch nicht dabei bist und auch dich öffentlich zeigen möchtest, dann klicke hier.

Alles zur Spendenverwendung

Eure freiwilligen Zuwendungen sind für uns eine wunderbare Unterstützung, für die wir dankbar sind. Wir gehen deshalb sehr sorgsam und voller Achtsamkeit mit euren Spenden um. Damit ihr nachvollziehen könnt, wofür wir die Mittel verwenden, haben wir einen weiteren Informationsbereich geschaffen. Tabellarisch listen wir für alle öffentlich auf, wofür die Gelder verwendet werden. Zusätzlich bekommt ihr Informationen zu den Kosten, die das »rundfunk-frei«-Team selbst trägt.

Häufige Fragen zu »rundfunk-frei«

Tagtäglich erhalten wir unzählige Anfragen zur Aktion. Damit ihr euch noch schneller selbst informieren könnt, haben wir einen Teil der wiederkehrenden Fragen in einer eigenen Rubrik beantwortet und veröffentlicht. Ob Fragen zum Volksentscheid, zum Datenschutz oder Informationsservice, wir werden diese Rubrik konsequent erweitern und optimieren. Für eure unterstützenden Hinweise, was ggf. informatorisch der Öffentlichkeit helfen könnte, sind wir dankbar.

Neues Werbematerial jetzt verfügbar

Endlich ist es so weit, wir können jetzt nicht nur weitere Aufkleber-Varianten anbieten, sondern auch neue Aktions-Visitenkarten und -Handzettel zur Verteilung vor Ort. Zu eurer Auswahl stehen unterschiedliche Botschaften, die ihr produzieren und verteilen könnt. Neu sind auch T-Shirt-Designs. Hier könnt ihr verschiedene Ausfertigungen wählen, da ist für jeden etwas dabei. Da wir keinen Verkauf anbieten können, bitten wir euch, dies in Eigenregie zu realisieren. Wir prüfen, ob ihr die gewünschten Artikel direkt bei ausgewählten Werbemittel-Dienstleistern bestellen könnt.

Neuer Partner aus Hamburg

Wir möchten euch in dieser Ausgabe einen Verein vorstellen, der ebenfalls Unterstützer unserer Aktion ist. Der Vereinsname Rundfunkbeitragsfreies Wohnen und Wirtschaften e. V. steht gleichzeitig für das strategische Ziel, das der Verein in unserem Land anstrebt. Robert Ditzon, der Vereinssprecher, meint: „Es ist unerträglich, in einem Staat zu leben, in dem man lebenslang für das bloße Wohnen als einem Grundbedürfnis menschlichen Daseins solch unsoziale Abgabe an den Rundfunk zahlen muss. Immer mehr Menschen wollen das nicht. Die Politik muss dies ändern.“ Dem können wir uns nur anschließen. Danke für den Mut, »rundfunk-frei« öffentlich zu unterstützen.

Bundesweite Mitmach-Aktion startet

In den nächsten Monaten möchten wir dafür sorgen, dass die Menschen in diesem Land von unserer Aktion nicht nur über unseren Internet-Kommunikationskanal erfahren. Das derzeit noch konsequente Verschweigen unserer Aktion durch die führenden Medienanbieter zeigt auf, dass ein großer Teil der Bevölkerung keine Kenntnis von dem direktdemokratischen Veränderungspotenzial zur Aufhebung des Rundfunkfinanzierungszwangs hat. Neben unseren Internet-Aktivitäten möchten wir alle dazu aufrufen, die Mitmenschen in ihrer Region zu sensibilisieren. Unsere ersten Tests zeigen auf, dass der direkte Kontakt vor Ort ein weiterer wichtiger Schlüssel für den Erfolg der Aktion sein wird. Durch die Verteilung von »rundfunk-frei«-Aktions-Handzetteln an die regionalen Haushalte können noch mehr Aktivisten mobilisiert werden. Durch Selbst-Organisation vor Ort kann dies schnell und effizient umgesetzt werden. In Berlin, Brandenburg, Hamburg und Dresden starten jetzt eine der ersten großen Verteilaktionen. Bitte ermächtigt euch selbst und legt in eurer Region los. Nach Prüfung können wir auch größere Verteil-Aktionen (ab 10.000 Stück) direkt mit Werbematerial unterstützen. Bitte fragt uns an.

Vielen Dank, dass ihr dabei seid.

Euer Team von »rundfunk-frei«

AKTION JULI:
JETZT VOR ORT ENGAGIEREN
Ermächtige Dich selbst und werde aktiv, um in Deiner Region auf die Aktion »rundfunk-frei« aufmerksam zu machen!

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