‚Star‘ und ‚Hope‘, Stern und Hoffnung – bitte helfen Sie uns helfen! — respekTiere

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‚Star‘ und ‚Hope‘, Stern und Hoffnung – bitte helfen Sie uns helfen!
Wie unfassbar wichtig unser Einsatz in Mauretanien ist, hat die dem Himmel sei Dank abklingende Grippewelle wieder einmal eindrucksvoll bewiesen! Aber es sind dann auch die Einzelfälle, welche uns besonders fordern, tagtäglich gibt es diesbezügliche Schreckensmeldungen. Gerade eben sind beide Teams wieder mit solch ganz speziellen, herzzerreißenden Dramen konfrontiert.
Der Gruppe Zappa/Mohamed wurde von Kindern ein Patient zur Wasserstelle gebracht, welchen die Kleinen irgendwie geschafft hatten auf einen Eselkarren zu hieven. Der ungewöhnliche Transport rettete dem Armen aber – zumindest vorläufig – das Leben. Er kann nämlich seine Beine kaum bewegen, leidet an einer Krankheit namens ‚Tendinitis‘, welche mit höchst schmerzhaften Sehnenentzündungen einhergeht, auch die Muskeln selbst sind schwer betroffen. Die einzige Chance liegt in einer speziellen, aufwendigen Therapie mit sehr langer Behandlungsdauer. Neben dem bereits grenzwertigen Gesundheitszustand gibt es da aber noch ein weiteres Problem: ein Esel, der nicht arbeiten kann, bringt kein Geld. Im Gegenteil, der kostet welches. In Mauretanien ist eine solche Voraussetzung ein Todesurteil. Gäbe es das Projekt ‚Esel in Mauretanien‘ nicht, wäre der Arme also ohne Wenn und Aber zu einem langsamen und qualvollen Tod verdammt, ohne jede Chance sich von der schweren Erkrankung zu erholen. Ein fürchterliches Dahin-Siechen mit dem sprichwörtlich todsicheren Ausgang wäre vorprogrammiert!
Jetzt sind zumindest einmal seine Schmerzen gelindert, und auch um die Fütterung werden wir uns kümmern. Zappa und Mohamed, so wissen wir, geben wie immer ihr allerbestes, um dem Esel zu helfen – ob seine Rettung gelingt, es steht in den Sternen. ‚Star‘ haben wir ihn deshalb genannt, auch weil sein Schicksal genauso ungewiss ist wie die Bestimmung der Himmelskörper. Aber wie auch immer die Geschichte ausgehen mag, wenigstens erfährt der Gequälte noch, dass es auch andere Menschen gibt, jene, die ihm nur Gutes wollen. Und das wichtigste – es wird sich um ihn gekümmert! . Zum ersten Mal in seinem Leben erfährt er, dass ein Dasein nicht nur aus Kummer und Leid besteht! Nebenbei, alleine die Tatsache, dass die Kinder den Armen zu uns brachten, stellt einen Lichtstreifen am Horizont dar. Seht nur auf dem Bild unten, der Junge macht sich offensichtlich Sorgen. Um seinen Freund. Wie überall in der Welt liegt der Schlüssel zu einer neuen Beziehung Mensch/Tier vor allem in der nächsten Generation.
Stern, Du wirst es schaffen!!! Bitte, bitte Daumen halten!!!
Dr. Dieng und Moussa stehen indessen einer anderen, mindestens ebenso erschütterten Aufgabe gegenüber; sie entdeckten am Markt einen verletzten Esel, welchen sein ‚Besitzer‘ einfach zurückgelassen hatte. Warum? Der Mann holte ein neues Arbeitstier, er braucht die Eselkraft für das eigene Überleben. Ein Kranker wird zur Last, und unfähig, den Kreislauf zu erkennen, setzt man solche viel zu oft einfach auf der Straße aus. Hier könnten sie sich ja erholen, so das naive Denken, abseits des Druckes, arbeiten zu müssen. Inshalla – so Gott will! Nur, wie kann ein krankes Wesen in solchem Umfeld wieder zu Kräften kommen? In einer Misere, die schlimmer ist, als sie sich die allermeisten Menschen überhaupt nur vorstellen können? Im Müll, in sengender Saharasonne, im Verfall, zwischen Leid und Kummer und purem Wahnsinn. Ohne Wasser. Ohne Nahrung. Ohne medizinische Hilfe. Jeder Atemzug die potentielle Gefahr, tödliche Keime, welche bei einem derart angeschlagenen Immunsystem leichtes Spiel haben, mit einzuatmen.
In unserem Falle hat ein schwerer Verkehrsunfall die hinteren Hufe des armen Tieres schwer verletzt. Blutige Wunden stellen nun den allergrößten Gefahrenherd dar, ein Paradies für Bakterien und Viren. Zudem, Sie werden es erahnen, er erhält weder Wasser noch Futter, weil ihn der Besitzer aufgegeben hat, an der Prognose verzweifelt ist.
Der Esel kann aber natürlich behandelt werden, wofür allerdings spezielle Kompressionsverbände, Antiseptika und Anti-Tetanus-Serum erforderlich sind, um eine immer tödlich verlaufende Tetanus-Kontraktion zu verhindern. Alles Dinge, welche der durchschnittliche mauretanische Eselhalter nie und nimmer bezahlen würde können. Darum dreht sich die Todesspirale, jeden Tag auf ein Neues. Ohne Aussicht auf Besserung.
Der Esel hat zumindest eine Chance, seine Beine eines Tages mit viel Glück wieder gebrauchen zu können; aber wie bei seinem Leidensgenossen, um welchen sich Zappa und Mohamed kümmern, wird hierfür viel Zeit nötig sein. Im Moment einmal ist die antitetanische Serotherapie am allerdringendsten. Spezial-Stepp-Verbänden gilt es schnellstens anzulegen, um den Kontakt der Wunden mit dem Boden zu vermeiden. Dann muss die Behandlung alle zwei Tage wiederholt, die Verbände gewechselt werden!
Wir geben die Hoffnung nicht auf, und ‚Hope‘ soll deshalb sein Name sein!
Was uns besonders freut: die Markthändler haben sich inzwischen zusammengetan und stellen ihm nun gemeinsam Nahrungsmittel und Wasser zur Verfügung! Das ist das weitere Licht am Horizont, welches unseren Weg beleuchtet. Ein kleiner Fortschritt, zugegeben, aber einer der Mut für die Zukunft macht! Es ist, als ob der Samen auf fruchtbare Erde fällt, und dort ein Pflänzchen zu wachsen beginnt. Das Pflänzchen heißt in unserem Falle ‚Tierschutz‘. Theoretisch muss dieser Wert in allen Menschen begraben sein, so helfen wir, die Saat aufgehen zu lassen. Das wichtigste gilt es nämlich nie aus den Augen zu verlieren: letztendlich werden wir alle an den Taten gemessen, nicht an der Theorie.
Bitte helft uns zu helfen. Jeder Euro lindert so viel Leid, in einem Land, welches im Leid zu ertrinken droht! Ihre Spende sichert Eseln wie ‚Star‘ und ‚Hope‘ eine Chance, dort, wo sie ohne uns chancenlos wären. Wenn Sie Star und Hope direkt helfen möchten, werden Sie für die Dauer der Behandlung deren Paten – jeder Beitrag ist ein Ziegel im Bauwerk der Nächstenliebe! Gerne stellen wir Ihnen hierfür auch eine kleine Urkunde mit dem Foto ihres ‚Patenkindes‘ aus!
Bitte helfen Sie uns helfen! Die Esel brauchen uns – und wir brauchen Sie!!!
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