Bloch: Ein begrabener Hund … — wikipedia.org

… ist ein deutscher Fernsehfilm von Peter Schulze-Rohr aus dem Jahr 2002.

Handlung

Bloch verabschiedet sich auf dem Bahnhof von seiner Frau Annegret, die er übers Wochenende besucht hat. Das Ehepaar lebt inzwischen getrennt, die Ärztin weiter auf dem Land in Nähe des Krankenhauses, in dem sie arbeitet, und Bloch bei seiner Tochter Leonie in der Stadt. Im Zug wird er auf ein Kind im Nachbarabteil aufmerksam, das ununterbrochen kreischt. Er wirft seinen Mantel über den Jungen, woraufhin dieser augenblicklich still ist. Als er der Mutter des Kindes seine Karte übergibt mit der Aufforderung, ihm den Mantel bei Gelegenheit zurückzuschicken, meint er noch, ihr Kind brauche dringend eine Therapie.

Als Bloch einige Zeit später seine Praxis betritt, steht die Frau aus dem Zug mit ihrem kreischenden Kind vor ihm. Nachdem Bloch sie erst ziemlich unfreundlich und abweisend behandelt, zeigt er sich dann doch bereit, den Fall zu übernehmen. Er stellt der Frau, die sich ihm als Clara Born und ihren Sohn als Tommy vorstellt, ungewöhnliche Fragen und sucht anschließend mit ihr ihr komfortables Haus auf, in das auch eine von ihr geführte Galerie integriert ist. Bloch erfährt, dass ihr Mann beruflich viel unterwegs sei.

Anderentags unterhält sich Bloch mit dem minderjährigen Max, Tommy Borns bestem Freund, der meint, ohne Tommy sei alles nichts und ob er nicht machen könne, dass Tommy wieder spreche. Als Bloch im Haus der Borns versucht zu Tommy eine Verbindung herzustellen, platzt plötzlich dessen Vater ins Zimmer und verweist Bloch des Hauses. Einige Tage später taucht Clara Born mitten in der Nacht bei Bloch auf und bittet um Asyl.

In einem erneuten Gespräch mit Max, in dem der Junge ihm wiederum von der geheimnisvollen Schlange erzählt, meint Bloch, Max lüge. Er habe sich nicht einmal danach erkundigt, wie es seinem angeblich besten Freund gehe, oder ihn auch nur ein einziges Mal besucht. Max erwidert, dass er Tommy nicht besuchen oder ihn aufwecken dürfe und dass dieser die Schlange ganz allein besiegen müsse, sonst besiege die Schlange ihn. Kurze Zeit später führt Max Bloch zu einem Parkhaus, darin gebe es einen versteckten Eingang zur Schlange. Wenn einen die Schlange ansehe, werde jeder ohnmächtig, meint Max. Tommy sei es so ergangen, seitdem habe er nie wieder ein Wort gesprochen. Max lässt Bloch allein und bittet ihn, gut auf sich aufzupassen. Bloch findet hinter dem bezeichneten Eingang eine obskure Bar vor und stößt alsbald auf Tommys Vater, der in den Armen eines Mannes mit Schlangenkostüm liegt.

Kurz darauf ist Tommy verschwunden. Bloch glaubt zu wissen, wohin das Kind gelaufen ist. Er kommt hinzu, als der Junge gerade den Mann im Schlangenkostüm mit einer Art Messer angreift, ohne ihn jedoch ernsthaft zu verletzen. An seinen Vater gewendet meint er: „So, nun kannst Du weggehen, Papa.“ Bloch kommt hinzu und fängt das ohnmächtige Kind auf. „So werden sie nie wieder geliebt“, sind seine an Tommys Vater gerichteten Worte.

Bloch trägt den Kleinen in seine Wohnung, schultert Clara Born und trägt sie in sein Zimmer. In der Nacht schleicht sich eine kleine Gestalt zu den beiden ins Bett und legt sich zwischen sie. Als Tommys Mutter am nächsten Morgen die Wohnung mit ihrem Kind verlassen will, bittet Tommy Bloch, mitzukommen. „Wie schön, dass Du wieder redest“, erwidert der Psychotherapeut.

THEMA: zwischenmenschliche  gesunde  BEZIEHUNGEN

KIND :: MUTTER

KIND ::  homophilem  VATER :: MANN + MUTTER

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