RespekTiere deckt auf: beim ‚Bauern‘ von nebenan‘ – da leben die Schweine im eigenen Kot! —

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Un-un-unfassbar!!! Beim ‚Bauern‘ von nebenan‘ – da leben die Schweine im eigenen Kot!
Vorneweg möchten wir uns fĂĽr die FĂĽlle von Aussendungen entschuldigen; aber all die Ereignisse der letzten Tage MĂśSSEN ganz einfach erzählt werden! Wir haben deshalb Abstriche in der Berichterstattung ĂĽber die Schächttage gemacht, die vielen, vielen Aktionen inklusive einer Verhaftung bisher ’nur‘ auf Facebook gepostet, aber wir versprechen auch hier genaue Berichte nachzuholen. Der folgende Report MUSS aber sofort Platz finden, ein herzzerreiĂźender neuer Skandal in der Tierhaltung, welcher einmal mehr zeigt: wer Tiere wirklich liebt, der/die isst sie nicht; denn nur dann werden solche Bilder endgĂĽltig der Vergangenheit angehören…

Es sind wahrlich unfassbare Fotos aus einem Schweinestall in Streithofen bei Tulln, Bilder, welche wohl von öffentlichem Interesse sind – wie sagen uns doch die BauernvertreterInnen, ‚kauf regional, kauf beim Bauern ums Eck‘. Die Wahrheit ist, wer Tiere schĂĽtzen möchte, wer um Tierwohl besorgt ist, der/die kauft gar kein Fleisch, sondern ernährt sich ausschlieĂźlich vegetarisch, noch besser vegan. Denn nur so und nicht anders ist ‚Tierleidfrei‘ kein bloĂźes Schlagwort, sondern 100 % gegeben!

Bitte sehen Sie sich die Fotos an, die Tiere ersticken in den eigenen Fäkalien. NatĂĽrlich wird der Landwirt wieder hundert Ausreden haben, aber wir denken die Zeitzeugnisse sprechen fĂĽr sich! Es kann nicht sein, dass die Landwirtschaft ständig Lippenbekenntnisse abgibt, andererseits derartige Zustände nicht nur nicht die Ausnahme sondern anscheinend alltäglich sind – wie viele furchtbare Tierhaltungen haben alleine wir in den letzten Wochen aufgedeckt? Und wie viele schlummern da drauĂźen, vergessen und unbeachtet von der Welt? Wie lange noch schafft es die Kammer, uns eine längst nicht mehr existente rosarote Bauernhofidylle vorzugaukeln? Wie lange kann sie die KonsumentInnen noch fĂĽr dumm verkaufen, wenn sie mit unzähligen Förderungen der Bauernschaft entgegenkommt, von ‚Tierwohl‘ faselt, aber anscheinend machtlos gegen solche Tierquälerei ist? Ja, nochmals, man spricht nur zu gerne davon beim Bauern ums Eck zu kaufen, zwecks Regionalität sowie Qualität, langsam fragt man sich wirklich was damit gemeint ist?! Nur weil das Fleisch aus der Region kommt, heiĂźt es leider noch lange nicht, dass man damit Qualität erwirbt.
Noch schlimmer – man versucht ohnehin lasche Tierschutzgesetze ständig zu untergraben, mit dem erhobenen Zeigefinger, dass, legt man menschliche MaĂźstäbe an, ‚unsere‘ Bauern nicht mehr mit dem Markt mithalten können und somit immer mehr Fleisch aus den Nachbarländern mit niedrigeren Standards zu uns gelangt. Aber, so die Frage, wenn man derartige Bilder anschaut – was bitte soll da in Tschechien oder sonstwo ärger sein an Tierhaltung? Ist das regionale, einheimische Qualprodukt weniger schlimm als das ausländische? Tierquälerei bleibt Tierquälerei, egal wo sie passiert. Und das sich Ă–sterreich an der totalen Ausbeutung beteiligt, ist Schande genug… Landwirte wie diese, sie sind eine Schmach fĂĽr ihren ganzen Berufsstand.
‚Das Tierschutzgesetz (TSchG) schĂĽtzt das Leben und das Wohlbefinden der Tiere; es zielt daher nicht bloĂź darauf ab, das Tier vor der ZufĂĽgung tierschutzrelevanter Belastungen wie z.B. Schmerzen oder Leiden, zu schĂĽtzen, sondern verpflichtet den Tierhalter auch dazu, eine weitgehend art- und verhaltensgerechte Haltungsumwelt zu schaffen und aufrecht zu halten sowie in tierschutzkonformer Weise mit dem Tier umzugehen.
Nach den allgemeinen Grundsätzen der Tierhaltung (§ 13 Abs. 2 TSchG) muss die Haltungsumwelt so beschaffen sein, dass die BedĂĽrfnisse der Tiere in verschiedenen Funktionskreisen des Verhaltens angemessen befriedigt werden können, sodass das Wohlbefinden weitgehend gewährleistet ist.‘
Trifft auch nur ein Punkt hier zu? Entscheiden Sie!

Kein Halm Stroh als Unterlage, statt dessen nur Kot. Sämtliche Schweine ĂĽber und ĂĽber fäkalienbeschmiert. Der vorderer Bereich der Buchten besteht aus so völlig zu recht schwer in Kritk stehendem Spaltenboden; hinten gibt es zwar knappe durchgehenden Böden als Liegefläche, allerdings ist darauf kein Zentimeter trockener Platz zu finden, sie sind mit einer einzigen Masse von Kot ĂĽberzogen. WĂĽrden Sie so leben wollen? Warum mutet man dies dann anderen Lebewesen zu??? Als ‚Beschäftigungsmaterial‘ dient pro Box EIN StĂĽck Holz oder EINE Kette. Schade um den ‚Feinkostladen Ă–sterreich‘, der wohl nichts mehr als ein flotter Slogan ist. Ein Slogan, der mit Kot beschmiert ist. Zum Weinen.

Wir haben selbstredend Anzeige wegen der völlig unzumutbaren hygienischen Bedingung sowie des Tatbestandes der Tierquälerei bei der Behörde erstattet!

Tiere so zu halten ist ein unfassbarer Skandal! Wir werden natĂĽrlich ĂĽber das weitere Geschehen ausfĂĽhrlich berichten!!!
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