Schweizer Rüstungskonzern Ruag will statt Waffen künftig Windräder bauen — publiceye

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https://youtu.be/cTtv8OF_Nvg

 
Gemäss einer eben veröffentlichten Mediennmitteilung plant die bundeseigene Waffenschmiede Ruag die weltweite Einstellung der Munitionsproduktion. Wie Sie in diesem Kurzfilm sehen, will die Ruag all ihre Fabriken auf grüne Technologien umrüsten.

Beschlossen wurde dieser radikale Strategiewechsel offenbar aufgrund «existentieller Reputationsrisiken» für den Rüstungskonzern. Der Verkauf todbringender Munition stehe im Widerspruch zu Schweizer Werten.

Zur Feier seiner historischen Neuausrichtung schneidet die Ruag in wenigen  Minuten in der Eingangshalle vom Hauptbahnhof Zürich eine Riesentorte in Form eines Sturmgewehrs an. Sollten Sie grad zufällig in der Nähe sein: Vorbeischauen lohnt sich.

Als Mitglied der „Allianz gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer“ begrüsst Public Eye diese überraschende Ankündigung von Ruag: Der Rüstungskonzern erfüllt damit in einer Art vorauseilendem Gehorsam die Anliegen der Korrekturinitiative, die Ende Juni eingereicht wurde.

Für Public Eye,
Oliver Classen

PS: Zu schön, um wahr zu sein? Vermutlich. Es bleibt zu befürchten, dass sich im Laufe des Tages herausstellt, dass diese Ankündigung gar nicht von der Ruag stammt. Die richtige Entscheidung wäre es trotzdem…

Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch

 

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