Licht und Schatten

Gottes Liebling Mensch

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Schaut man in das Alphabe(e)t europĂ€ischer Sprachen, kommt das Licht darin lange vor dem Schatten. Wobei allgemein bekannt sein dĂŒrfte, dass ohne Licht nur Dunkelheit bleibt, in der die Schatten wiederum aus Licht sein mĂŒssten, um ĂŒberhaupt gesehen zu werden. Zusammengefasst bleibt offenbar, dass sich ohne Licht, kein Schatten bilden und man diesen, nur im Licht sehen kann.

Weiterhin ist bekannt, dass des Schattens LĂ€nge und Breite stets vom Standpunkt, beziehungsweise der Sicht des Lichts abhĂ€ngig sind. Also jenem Licht, dem der Schatten sein vorĂŒbergehendes Erscheinen verdankt. Da der Schatten keine eigene Tiefe hat, kann er nirgendwo ohne das Licht sein, sich weder festhalten noch aufhalten, wenn dieses weitergleitet. Und erreicht das Licht den sogenannten Scheitelpunkt, so wie die Sonne am Mittag den Zenit, ist er gekommen, jener Moment, in dem es wahrlich keinen Schatten gibt.

Man beachte im Vorstehenden, dass das Wort Mittag kein Essen beschreibt, sondern eine


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