Nachrichten für UnterstützerInnen 3 – 2019 –Albert-Schweitzer-Stiftung

Nachrichten für UnterstützerInnen 3 – 2019
Foto von Mahi Klosterhalfengemeinsam mit zahlreichen weiteren Menschen, denen Tierschutz und Tierrechte wichtig sind, haben Sie in den letzten drei Monaten wieder viele wichtige Erfolge ermöglicht. Dabei hat sich erneut gezeigt: die Strategie, unseren Forderungen bei Bedarf mit Kampagnen Nachdruck zu verleihen, geht voll auf.

Es gibt drei Gründe, warum ich immer sicherer werde, dass wir das Ende der Massentierhaltung in den nächsten Jahrzehnten erleben können:

  1. Wie der Mensch mit den sog. Nutztieren umgeht, ist ethisch falsch. Das erkennen immer mehr Menschen und sie unterstützen (aktiv oder passiv) Veränderungen.
  2. Wir können immer größere Erfolge erringen, wie Sie anhand dieser vierteljährlichen Nachrichten sehen können.
  3. Das System der Massentierhaltung baut auf etlichen illegalen Praktiken auf. Und wir haben aufgrund des Verbandsklagerechts endlich eine Möglichkeit, effektiv dagegen vorzugehen.

Kämpferisch und optimistisch gestimmt wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre und bedanke mich von Herzen, dass Sie zu den Menschen gehören, die den Wandel im Umgang mit Tieren ermöglichen.

Alles Gute
Ihr

Mahi Klosterhalfen

 


Weitere Erfolge für die Masthühner
Auch in den letzten drei Monaten konnten wir wieder wesentlich dazu beitragen, dass die Tierschutzstandards für Masthühner zukünftig erhöht werden. Insbesondere in dem preislich stark umkämpften Catering-Sektor haben wir weitere große Unternehmen zum Einlenken gebracht.

Im Juli konnten wir verkünden, dass sich die drei größten Caterer Europas der Masthuhn-Initiative angeschlossen haben. Daran hatten wir gemeinsam mit vielen anderen Organisationen gearbeitet. Im August folgte mit Aramark das nächste große Catering-Unternehmen. Auch unsere Gespräche mit der Betriebsverpflegung von MAN Energy Solutions führten zum Erfolg.

Im September haben wir eine europaweite Kampagne gegen den Tiefkühl-Giganten Nomad Foods (u. a. Iglo) gestartet und gewonnen. Besonders wirkungsvoll war es vermutlich, dass wir diesen Iglo-Werbespot kreativ in ein Kampagnenvideo umgewandelt haben. Nomad Foods gab innerhalb weniger Tage nach, sodass unser Spot keine große Reichweite erzielen konnte. Trotzdem mein Tipp: Schauen Sie sich beide Videos an.


Käfigfrei-Erfolge für Legehennen und weitere Tierarten
Beim Thema Käfigei-Ausstiege gehören die Hotelketten zu den schwierigsten Branchen. Dennoch ist es uns gelungen, die Hotelindustrie weiter aufzuwirbeln und die große deutsche Hotelgruppe »Deutsche Hospitality« (Steigenberger, IntercityHotels und weitere) für einen weltweiten Käfigei-Ausstieg zu gewinnen. Zudem haben wir erfolgreich an einer internationalen Kampagne teilgenommen, um die Wyndham-Hotels weltweit zum Käfigei-Ausstieg zu bewegen.

Nicht nur Legehennen, sondern auch Kälber, Kaninchen, sog. Muttersauen und andere Tierarten müssen ihr Dasein in Käfigen fristen. Wir freuen uns sehr, dass wir helfen konnten, über 1,5 Mio. Unterschriften zur Abschaffung der Käfighaltung zu sammeln. Damit war die Europäische Bürgerinitiative ein voller Erfolg – mindestens 1 Mio. gültige Unterschriften brauchten wir, damit sich die EU-Kommission mit den Forderungen befasst. Doch Unterschriften alleine bewegen meisten wenig. Deshalb fängt die politische Arbeit jetzt erst an.


Tierschutzstandards in Aquakulturen
Wir können immer mehr Unternehmen dafür gewinnen, gemeinsam mit uns die Tierschutzstandards für Fische in Aquakulturen anzuheben. In den letzten Monaten haben sich die EDEKA Zentrale und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) angeschlossen. Jetzt geht es verstärkt darum, konkrete Tierschutzziele zu definieren und dann umzusetzen. Falls noch nicht bekannt: Lesen Sie gerne mehr über unsere Arbeit für Fische.

Veganes Berlin
Beim Veganen Sommerfest Berlin waren wir wieder einer der drei Veranstalter und konnten uns über einen erneuten Besucherrekord freuen: 65.000 Menschen waren vor Ort.

Parallel dazu lief die Demonstration »The Official Animal Rights March«, an der wir uns beteiligt haben.

Schauen Sie sich gerne die Fotos von Sommerfest und Demo an.


Juristische Pläne
Seit Kurzem liegt die schriftliche Urteilsbegründung zum Töten männlicher Küken vor. Unsere Analyse des Urteils haben wir für Sie aktualisiert.

Für unsere weitere juristische Arbeit bringt die Gerichtsentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts etliche äußerst erfolgversprechende Ansatzpunkte, sodass wir derzeit weitere Klagen planen und vorbereiten. Wir gehen optimistisch in die kommenden juristischen Auseinandersetzungen und werden Sie sicherlich das ein oder andere Mal um Ihre Unterstützung bitten.

 

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung
für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Tel.: 030 – 400 54 68 0
Vollständiges Impressum

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