Warum vor dem neuen Film „Joker“ gewarnt werden muss — aktionKiG

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seit Jahren dreht die Unterhaltungsindustrie die Gewaltspirale nach oben.

Aktuelles Beispiel dieser Entwicklung ist der Film „Joker“, einer der Feinde von Batman.

Diese Kunstfigur soll wohl die Grenzen der Psychopathie und des Sadismus ausloten.

Weil wir diese Entwicklung ernst nehmen müssen, sende ich Ihnen heute eine ausführliche Analyse des Filmes „Joker“ vom US-amerikanischen Publizisten und Buchautor John Horvat.

John Horvat zeigt, was diesen Film so gefährlich macht:

„Die Handlung des Films suggeriert verwirrten jungen Männern, dass sie sich als Opfer von Missverständnissen und unkontrollierbaren Umständen sehen können.“

Weil sich viele Menschen gar nicht vorstellen können, dass die Unterhaltungsindustrie zu solchen Produktionen fähig ist, hat die Aktion „Kinder in Gefahr“ ein Buch zu diesem Thema veröffentlicht:

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Mathias von Gersdorff

Der Artikel
Warum der neue Film Joker nicht zum Lachen ist

von John Horvat II

Der neue Film Joker ist viel mehr als nur ein einfacher Film. Der brutal gewalttätige und blutige Blockbuster (= Kassenschlager, Publikumsrenner) ist eine Aussage darüber, was mit unserer Gesellschaft schief gelaufen ist. Er ist ein weiteres Symptom einer Kultur, die auf Abwege geraten ist.

Einige Filme inspirieren zu großartigen Taten. Andere enthalten Schönheit und moralische Sinngebung. Joker wurde dagegen produziert, um zu schockieren. Er präsentiert einen Antihelden, der gerade für unsere Zeit besonders gefährlich ist.

Es sollte uns nicht überraschen, dass die meisten Medien, wie vorherzusehen war, bereits positive Kritiken von Joker geliefert haben. Der Film wurde gemacht, um zu überwältigen. Hollywood hat alle Register gezogen, um diesen Film zu einem Blockbuster zu machen. Unsere Erwartungen, die besten Talente auf der Leinwand zu sehen, wurden nicht enttäuscht. Die großartigen Schauspiel-, Regie- oder technischen Effekte sind die besten, die man für Geld kaufen kann. Die intensive Handlungsentwicklung ist das, was herauskommt, wenn man eine High-Budget-Comic-Fantasy-Horror-Story in 122 sensationelle Minuten packt.

Wir konnten auch erwarten, dass eine wohlwollende Presse immer bereit ist, die Gewalt zu verherrlichen und einen Hype um Filme zu erzeugen, die die fieberhafte Zügellosigkeit unserer Zeit widerspiegeln. Der Film richtet sich an ein begeistertes Publikum, das nach Sensationen giert und sich von allem hinreißen und fesseln lässt. In Joker kommt all das zusammen.

Eine gefährliche Botschaft

Lassen wir also die Rezensenten schwärmen, wie es ihre Gewohnheit ist. Wir können und wollen ihrer Lobhudelei nichts hinzufügen. Unsere Aufgabe ist es, zu überlegen, was Filme dieser Art für unsere Gesellschaft in der Krise bedeuten.

Das Erscheinen von Joker bedeutet, dass wir eine Filmindustrie haben, die bereit ist, eine gefährliche Botschaft an die Öffentlichkeit zu senden.

Die Botschaft steckt in der Handlung eines verstörten jungen Mannes, der als Amateurclown arbeitet. Er wird in einer von Korruption und Kriminalität heimgesuchten Stadt Gotham geschlagen, gedemütigt und zurückgewiesen. Seine Behandlung durch die Gesellschaft veranlasst ihn, Rache zu üben, indem er unmenschliche Geschäftsleute ermordet und sich kriminellen Elementen anschließt. Dieser junge Mann wird zum Joker, dem Erzverbrecher, wie er in Batman-Filmen gezeichnet wird. Der Film zeigt ein psychologisches Profil und versucht zu erklären, wie der Joker zu einem solchen Grad an Verderbtheit kommen konnte.

Was den Film so gefährlich macht, ist, dass er das gleiche psychologische Profil beleuchtet, das bei vielen Amokschützen zu finden ist, die die USA mit ihren Morden terrorisiert haben.

Die Botschaft ist, dass jede einsame und isolierte Person, die sich als Opfer der Gesellschaft betrachtet, zum Joker werden kann, indem sie seinem gefährlichen Narrativ folgt.

Wir brauchen diese Botschaft nicht. Die Gefahren sind sehr real! Sogar Warner Brothers, der Film-Produzent, erkannte die Bedrohung durch Gewalt, indem er behauptete, dass mit dem Film intendiert sei, „schwierige Diskussionen über komplexe Themen zu provozieren“, nicht jedoch den Joker zum Helden zu machen.

Wir brauchen auch solche Diskussionen nicht.

Auch die US-Strafverfolgungsbehörden waren sich der Bedrohung sehr wohl bewusst. Sie waren an dem Wochenende, an dem der Film in den Kinos anlaufen sollte, landesweit in Alarmbereitschaft versetzt, nur für den Fall, dass ein versteckter, unfreiwillig zölibatär lebender Einzelgänger versuchen sollte, in die Fußstapfen des Jokers zu treten. Sie wissen, dass Ideen Konsequenzen haben können …

Ein gefährliches Narrativ

Somit tritt mit Joker ein zweites großes Problem auf. Die Freigabe des Films bedeutet, dass wir Medien und eine Kultur haben, die die Bereitschaft zeigen, eine gefährliches und falsches Narrativ zu verbreiten, welches eine kalte und trostlose Welt favorisiert.

Die Handlung des Films suggeriert verwirrten jungen Männern, dass sie sich als Opfer von Missverständnissen und unkontrollierbaren Umständen sehen können. In ihr wird das Klassenkampf-Gift von Kill-the-rich-Rhetorik und Action in die Geschichte gemengt. In der Welt des Jokers sind Probleme systembedingt und nicht moralischer Natur. Rache erscheint als gerechtfertigt und für alle Opfer der Welt möglich. Seine Welt ist eine nihilistische ohne Sinngebung, freien Willen und Entscheidungsfreiheit.

In Jokers Welt gibt es nichts Gutes, keine Wahrheit oder Schönheit. Gott spielt in dieser düsteren, verdorbenen Welt keinerlei Rolle. Nach den Worten des Observer-Rezensenten Rex Reed verkörpert der Film „die Seele eines Monsters in der Hölle in einem Film, der an Genie grenzt – abstoßend, dunkel, furchterregend, ekelhaft, brillant und doch zugleich unvergesslich“.

Dieses schreckliche Schauspiel kann zu denen passen, die dieses Narrativ für sich beanspruchen. Es kann als verzerrtes Modell für jene depressiven und einsamen Jugendlichen dienen, die sich an den Rändern unserer problembeladenen Gesellschaft befinden.

Der Antiheld einer Antikultur

Man sollte sich ernsthaft Gedanken um den tragischen Zustand einer Kultur machen, die solche Waren feilbietet. Dies scheint jedoch niemanden zu interessieren.

Der Joker mag kein „Held“ sein, aber er ist der Antiheld einer Antikultur, die in hohem Maße auf die Zerstörung von Gewissheiten durch die Postmoderne zurückzuführen ist. Es handelt sich um eine Antikultur, die den Horror kultiviert. Der Film versucht, unsere Sensationslust zu befriedigen, selbst wenn die Sensationen Angst und Schrecken auslösen.

Solche Filme sind Gift für das heutige polarisierte Klima. Im Namen der Unterhaltung präsentieren sie egozentrische Charaktere, die die Spaltung und den Klassenkampf nur noch verstärken. Sie porträtieren eine brutale, kaputte und unbegreifliche Gesellschaft ohne Sinn und Ziel.

Tatsächlich repräsentiert der Joker alles, was in der heutigen Gesellschaft gerade nicht vonnöten ist. Wir brauchen Helden, die Tugend üben. Wir brauchen Charaktere, die die Gesellschaft einen können, statt zu spalten. Es muss Menschen geben, die Schwierigkeiten überwinden können, statt bei ihnen zu verweilen. Um sich selbst kreisende Charaktere bauen keine Gesellschaft auf, sondern zerstören sie.

Es ist nicht nur der Film Joker, sondern ein ganzes Genre der Unterhaltung, das ein Lebensbild projiziert, das alles anspricht, was makaber, gewalttätig und egoistisch ist.

Immer das gleiche Drehbuch

Das Schlimmste ist, dass Hollywood solche Filme als normale Kost behandelt. Die blutrünstige Gewalt und die geistesgestörte Handlung – all das wird als Unterhaltung abgetan, die keinerlei Einfluss auf unsere Umwelt hat. Die Medien bestehen darauf, dass es keinen Zusammenhang gibt, selbst wenn das gleiche Drehbuch im wirklichen Leben von einsamen „Jokern“ gespielt wird, die ein ebenso zerrüttetes Leben ohne Familie, Struktur oder Gott führen.

Irgendwo lebt der nächste Amokschütze in dunkler Isolation. Wir können hier nur fragen, ob der Joker bei seinem Abstieg in den Wahnsinn nicht doch eine Rolle spielt. Eine solch ernste Warnung mag übertrieben erscheinen, da es sich ja „nur“ um einen Film handelt. Doch können wir es uns leisten, über diese Frage gar nicht erst nachzudenken?

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