Lasst die Sau raus! — vierpfoten

Schweine leiden im Kastenstand – Schluss damit!
Neues von VIER PFOTEN
Foto: © Fred Dott
Online-Protest: Lasst die Sau raus!

es ist eine Schande: Schon im Jahr 2015 urteilte ein Gericht, dass die Metallgestelle, in denen Zuchtsauen eingepfercht werden (Kastenstände), viel zu klein sind. Passiert ist seitdem nichts.

Damit nicht genug: Jetzt will Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner diese Tierquälerei auch noch nachträglich legalisieren! Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will eine Verordnung durchbringen, die das Elend der Sauen noch verschlechtert. Am 20. Dezember wird der Bundesrat darüber abstimmen.

Das ist unsere Chance: Gemeinsam können wir Klöckners Pläne stoppen!

Machen Sie mit bei unserem Online-Protest:

Jetzt mitmachen!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Liebe Grüße
Ihr VIER PFOTEN Team

Foto: © oyoo - stock.adobe.com
Zuchtsauen werden rund die Hälfte ihres kurzen Lebens in Kastenstände gesperrt. Mit einem einzigen Ziel: so viele Ferkel wie möglich für die Industrie zu produzieren. Eingeklemmt zwischen den engen Gittern können sich die Sauen nicht einmal umdrehen oder im Liegen ihre Beine ausstrecken. Auch der Kontakt zu ihren Artgenossen und die Pflege ihrer Ferkel bleiben ihnen verwehrt.

Knapp zwei Millionen Sauen werden in Deutschland unter diesen unwürdigen Zuständen gehalten!

Jetzt protestieren!
Hintergrund

Das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt stellte 2015 in einem Urteil fest, dass die bestehenden Kastenstände viel zu eng sind. Sie entsprechen bereits seit 1992 nicht den Anforderungen der Haltungsverordnung und sind deshalb illegal. Kastenstände müssen mindestens so breit sein, dass die Sauen in Seitenlage eine ausgestreckte Liegeposition einnehmen können.

Das BMEL plant derzeit eine Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung. Doch in ihrem Entwurf soll der entscheidende Satz „dass die Schweine ihre Gliedmaßen in Seitenlage ungehindert ausstrecken können müssen“ einfach gestrichen werden. Ein gesprochenes Gerichtsurteil wird so komplett ignoriert!

Gemeinsam mit weiteren Verbänden und Organisationen fordern wir in einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ein Ende der rechtswidrigen Qualhaltung von Sauen.

Foto: © oyoo - stock.adobe.com
Am 20. Dezember wird der Bundesrat über den Verordnungsentwurf beraten; er kann ihn ablehnen, annehmen oder Änderungen einfordern. Was auch immer der Bundesrat an dem Tag entscheidet, kann von Ministerin Klöckner nicht mehr geändert werden. Es liegt jetzt in der Hand der Bundesländer, wie es den Sauen in Deutschland zukünftig gehen wird.

Das ist unsere Chance: Helfen Sie mit, den Bundesrat zu überzeugen, das Leid der Muttersauen zu beenden! Senden Sie mit uns eine Protest-E-Mail an die Ministerpräsidenten der Bundesländer.

Ich bin dabei.

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