Wiederholungstäter

Gottes Liebling, Mensch

.

Zum Gefangenen dessen, was man nicht will, wird man in all jenen Momenten, in denen man sich beständig selbst daran erinnert, was man alles nicht will.

Wird mein Denken den überwiegenden Teil des Tages von jenem bestimmt, was ich nicht will und manchmal gar auch noch der Beginn der Nacht, beansprucht das Ungewollte viel Raum in meinem Leben. Dies führt zwangsläufig zu der Gefangenschaft des Geistes in einer denkkarmischen Schleife. Und immer wieder wird das Ungewollte neu bedacht, um willentlich eine Änderung zu erzwingen. Wo man mittels zwanghaftem Bedenken Veränderung und Sicherheit erzwingen will, verbirgt sich jedoch bereits im Ansatz die Saat für Unglück. Zwang ist Gewalt, die zum Bumerang wird. Denn folgt man dem Weltbild – das alles Eins und miteinander verbunden ist, tut man sich selbst den Zwang an. Alles kehrt zum Absender, zum Erfinder und Besorger zurück, da man nur bekommen kann, was man gibt, und…

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