An manchen Tagen

Gottes Liebling, Mensch

An manchen Tagen,
könnte man pausenlos
darüber klagen,
dass es nichts zu klagen gibt.

Oh weh, wie schwer
sind sie doch zu ertragen,
diese ewig langen Tage,
in denen es wahrlich
keinen Grund zur Klage gibt.

Eins ist sicher,
diese Tage liebt er nicht,
der Verstand in mir,
denn sein Brot sind die Not, der Sieg,
der Missstand, jeder große und kleine Gewinn
und damit auch alle Form von Kriegelei.

So ist er halt, der einst in mir,
über alles geliebte Verstand.
Er ist geworden, hat gedeutet und
benannt, festgelegt und ausgedacht,
all das, was ich sein könnte,
wenn ich nach seiner Pfeife tanze.

Er gab mir ein System und
ich ihm alles Leben,
welches er benötigte,
um das System zu lebendisieren.
Beständig lag mein Verstand gut im Rennen,
und hat dann doch nie gewonnen,
also nichts – was mir wichtig erschien.

Und wenn schon, auch dieses,
will ich nicht…

Ursprünglichen Post anzeigen 91 weitere Wörter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s