An die Wurzel des sexuellen Missbrauchs gehen — aktionKig

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infolge des öffentlichen Drucks hat sich der Bundestag zu einem Paket von Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und gegen Kinderpornografie entschlossen.
Die wichtigsten Maßnahmen: Die Delikte sollen von nun an generell als „Verbrechen“ eingestuft werden; das Strafmaß soll erhöht und ausgeweitet werden.
Diese strafrechtlichen Maßnahmen sind ohne Zweifel zu begrüßen.
Doch zwei wichtige Aspekte werden außer Acht gelassen.
Erstens: Man weiß aus der Präventionsforschung, dass das Täterverhalten am stärksten durch die (subjektive) Einschätzung des Entdeckungsrisikos beeinflusst wird.
Aus diesem Grund drängt man schon seit Längerem, die engen Grenzen der Vorratsspeicherung zu lockern, um dieses kriminalpolitische Instrument besser gegen pädophile Kriminelle einsetzen zu können.
Vor allem die Grünen haben hier blockiert.
Zweitens: Es gibt aber einen zweiten Bereich, der vor allem Kinder und Jugendliche betrifft.
Denn die Täter werden immer jünger.
Das gilt nicht nur für die Verbreitung von Kinderpornografie.
Auch die Täter sexuellen Missbrauchs werden immer jünger.
Das bedeutet: Immer jüngere Täter missbrauchen immer jüngere Opfer.
Dieser erschreckende Sachverhalt ist weder neu noch den Behörden unbekannt.
Unser Bestseller-Buch „Achtung: Pornographie-Falle!“ beschreibt ausführlich diese grausame Realität:

Es geht dabei nicht um Einzelfälle.
Die Verbreitung von kinderpornografischen Videos durch Jugendliche ist laut FAZ ein Massenphänomen geworden.
Schon 12-Jährige sind betroffen!
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 12. Mai 2020 berichtet von einem 14-jährigen Jungen, der auf Instagram ein kinderpornografisches Video hochlud.
Bei der Durchsuchung der Polizei erklärte er: „Das machen doch alle“.
Dieser Befund zeigt eindrucksvoll, dass mehr und mehr Kinder und Jugendliche Opfer einer ungeheuren sexuellen Verwahrlosung werden.
Die Nachrichten über die Verbreitung von Kinderpornographie durch Kinder haben mich sehr traurig gestimmt.
Aber diese Nachrichten machten mich auch zornig!

Es ist nämlich schon seit Langem bekannt, dass immer mehr Kinder Opfer sexueller Verwahrlosung werden.
Und mehr noch: Seit Langem weiß man, dass immer mehr jüngere Menschen zu Tätern werden!

Kein geringerer als Johannes-Wilhelm Rörig, Bundesbeauftragter für Fragen des sexuellen Missbrauchs, erklärte schon im Jahr 2013 (!):

„Wir verzeichnen einen Anstieg von sexuellen Übergriffen von Jugendlichen auf Kinder bis hin zu Vergewaltigungen. Das liegt auch daran, dass Kinder und Jugendliche heute durch das Internet leichter an Pornographie herankommen und die Hemmschwellen durch die massenhafte Verbreitung in den neuen Medien immer mehr abnehmen.“
Trotzdem ist unser „Staat“ praktisch untätig geblieben.
Damit sich das ändert, bedarf es einer großen Bürgerbewegung.

Wir müssen die Menschen hierzulande aufklären und aufrütteln.

Deshalb möchte ich Sie bitten, uns bei der Verbreitung unseres Buches „Achtung: Pornographie-Falle!“ zu unterstützen:
Alle Eltern/Menschen müssen erfahren, in welchem Maße Kinder und Jugendliche in Deutschland sexuell verwahrlosen.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff
 
 P.S.: Mit einer Spende für die Sommer-Spendenkampagne von „Kinder in Gefahr“ helfen Sie uns, diese Aktion verbreiten zu können.

DVCK e.V. Anschrift : Emil-von-Behring-Str. 43 in 60439 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 957805-16
 

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