Die Sat.1-Sendung „Mütter machen Porno“ ist eine Zumutung und gefährlich — aktionKig

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Sat.1 hat eine sogenannte „Doku“ mit dem Namen „Mütter machen Porno“ gedreht.

Die groteske Assoziation „Mütter“ und „Pornografie“ wird folgendermaßen vom Sender gerechtfertigt:

Fünf Mütter sind schockiert über die pornografischen Angebote, die Kinder im Internet zu sehen bekommen.

Daraufhin beschießen sie, selber einen pornografischen Film zu drehen.

Dieser soll „frauenfreundlich“ sein und nicht desorientierend wirken.

Sat.1 nennt das Ganze „Projekt P*rno: Fünf Mütter, eine Mission“.

Dieses angebliche Projekt ist ein Skandal und muss scharf abgelehnt werden.

Hier sollen nur die wichtigsten Gründe erläutert werden (sämtliche hier angeführten Argumente können ausführlich in unserem Buch „Alarm: Pornografie-Falle!“ gelesen werden):

Erstens: Es gibt keine „gute“ und „schlechte“ Pornografie.
Was die Schäden von Pornografie für Kinder (in der Sat.1-Sendung geht es ausdrücklich um Kinder ab 11 Jahren) betrifft, gibt es nicht einmal einen Unterschied zwischen Pornografie und Erotik.

Heutzutage zeigen praktisch alle Studien, dass Pornografie schädlich für die Gesellschaft ist.

Wenn Pornografie schädlich für die Gesellschaft ist, so ist sie es noch viel mehr für Kinder und Jugendliche.
Egal wie „schwach“ die erotischen Elemente sind, entfachen sie bei Kindern eine Dynamik, die stets nach Radikalisierung schreit.
Anders ausgedrückt: Wer erstmal damit anfängt, wird die Dosis steigern müssen, um den „Kick“ zu bekommen, was etliche ärztliche Untersuchungen dokumentieren.
Damit kommt man zum zweiten Argument: Mit dem Konsum von Pornografie sinkt das moralische Verantwortungsbewusstsein.
Dies ist auch der Grund, wieso immer mehr Kinder andere Kinder sexuell missbrauchen, was in den Polizeistatistiken eindeutig nachgewiesen ist.
Auch dieser Sachverhalt ist in der Ärzteschaft inzwischen bekannt.
Die „Ärztezeitung“ vom 5. Dezember 2019 berichtete, dass sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen inzwischen zum Alltag gehören.
Der Grund: „Ab dem elften und zwölften Lebensjahr steigen demnach die Erfahrungen mit sexueller Gewalt sprunghaft an. Dabei seien die fünf häufigsten Risikoorte die Schule, das Internet, der öffentliche Raum, Partys in einer anderen Wohnung oder zu Hause, hieß es auf der Tagung. Nach Angaben von Betroffenen geht die sexuelle Gewalt zu knapp 75 Prozent von Zwölf- bis 18-Jährigen aus. Weil diese Erfahrungen so alltäglich seien, glaubten viele Jugendlich, dass diese normal seien.“
Drittens: Besonders fatal an der Sat.1-Sendung ist die Tatsache, dass die angeblich „gute“ Pornografie von Müttern (!) vorgestellt wird.
Mütter sind normalerweise die ersten und wichtigsten Bezugs- und Vertrauenspersonen für Kinder.
Wenn diese schon der Auffassung sind, dass es „gute“ Pornografie gibt, so wird ja wohl das Schauen solcher Filme nicht so schlimm sein.

Eine Assoziation zwischen „Mütter“ und Pornografie zu schaffen ist deshalb Produkt höchster Verantwortungslosigkeit.

Vor allem, wenn diese Mütter selber Pornografie produzieren.
Diese Sendung ist ein Angriff auf das Bild der Mutter, die höchsten Respekt und höchste Anerkennung verdient.
Sie in Verbindung mit Pornografie zu bringen, ist ein Zeichen von unglaublicher Verkommenheit.
Weitere Argumente können Sie in unserem Artikel „Fünf Fakten über die Zerstörungskraft von Pornographie in den Gehirnen heranwachsender“ nachlesen:
https://www.aktion-kig.eu/2018/10/fuenf-fakten-ueber-die-zerstoerungskraft-von-pornographie-in-den-gehirnen-heranwachsender/
Die Sat.1-Sendung zeigt einmal mehr, dass Deutschland einen umfassenden Aktionsplan gegen Pornografie braucht, um alle Menschen über die Gefahren von Pornografie zu informieren.

Bitte unterstützen Sie uns dabei, und verbreiten Sie unsere Aktion an Verwandte, Freunde und Bekannte:
Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff
 
 
 P.S.: Ihre Spende von 7, 15, 25, 50 oder 100 Euro für unsere Sommer-Spendenaktion ermöglicht uns, diesen Kampf in den nächsten Monaten für die Kinder, mit immer größerer Kraft und Reichweite fortzusetzen.
DVCK e.V. Anschrift : Emil-von-Behring-Str. 43 in 60439 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 957805-16
 

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