Besuch am Krankenbett der Schweiz — ZEITPUNKT

Liebe Leserinnen und Leser

An ihrem Geburtstag geht es der Schweizerischen Eidgenossenschaft nicht besonders gut – trotz, oder vielleicht eher wegen der Massnahmen.

Der Souverän – die Gemeinschaft der Schweizerinnen und Schweizer – ist gewissermassen ans Krankenbett gefesselt. Ein geheimnisvoller Schädling hat die Säulen unserer Verfassung befallen. Die Freiheit ist der Fremdbestimmung gewichen, die Gleichheit hängt von einem weitestgehend folgenlosen Test für ein kleines Virenbruchstück ab und die Geschwisterlichkeit ist erzwungen.

Die Ursachen für diese Krankheit des Souveräns liegen tiefer als Corona. Das Virus hat die Symptome nur für alle sichtbar gemacht.

Die Krankheit des Souveräns liegt daran, dass sich niemand für ihn einsetzt. Die Parteien als massgebliche Repräsentanten der politischen Kräfte vertreten alle Einzelinteressen – mehr für die Einen, weniger für die Andern.

Aber niemand setzt sich dafür ein, dass der Souverän bleibt, was er gemäss der Verfassung sein soll: souverän!

Das haben auch ein paar Freundinnen und Freunde der Verfassung erkannt,
die sich an Pfingsten auf dem Rütli getroffen und sich versprochen haben, für die Verfassung einzustehen und sie zu verteidigen.

Letzte Woche haben sie sich als Verein konstituiert und erste Massnahmen beschlossen. Das erste Projekt der «Freunde der Verfassung» ist das Referendum gegen die vom Bundesrat vorgeschlagene Verlängerung des Notrechts bis Ende 2022.

Das Ziel ist ambitiös: Bis zum Beginn der Herbstsession am 7. September sollen 50’000 Unterstützerinnen und Unterstützer zusammenkommen, damit dem Parlament eine klare Botschaft übermittelt werden kann: Das Covid-19-Gesetz ist unnötig, und der politische Wille ist da, es zu verhindern.



Der Start ist gelungen: Bereits haben sich über 5000 Personen zur Unterstützung des Notrecht-Referendums eingetragen. Der Weg ist noch weit, aber er wird mit jeder Zusage einer Unterschrift kürzer.

Noch länger ist der Weg für die «Freunde der Verfassung»: Sie wollen die Stellung des Souveräns mit weiteren Vorstössen stärken. Das ist nicht für jedermann, aber vielleicht für Sie. (Prov. Website hier)

Auf jeden Fall wäre eine Mitgliedschaft ein schönes Geschenk an die Schweiz – für bloss 50 Franken im Jahr. Für eine Mitgliedschaft anmelden können Sie sich hier.

Mit dieser Perspektive der konstruktiven Erneuerung wünsche ich Ihnen einen schönen Feiertag und
bleiben Sie frei!

Christoph Pfluger, Herausgeber




PS: Endlich beginnt es mit öffentliche Debatten zur Corona-Krise. Das «Unternehmen Mitte» in Basel macht am kommenden 3. August mit einem «Zeitgespräch» zwischen dem Epidmiologen Prof. Dr. Marcel Tanner, Präsident der Schweiz. Akademie der Wissenschaften und mir einen erfreulichen Anfang. 19.30 bis 21.00 Uhr im Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30, Basel. Infos.

Podiumsdiskussion: «Corona-Pandemie und ihre Massnahmen». Am Freitag, 14. August 2020, findet beim Kultur- und Kongresshaus KUK in Aarau ein Podium zu den Corona-Massnahmen statt. Ansprache durch Regierungsrat Jean-Pierre Gallati, Moderation: Roger Bittel. Sitzplatzreservation: Restaurant Oscar One: 062 824 99 96. Koordination: Theres Schöni: 056 668 25 84 Neuerscheinung Dmitry Orlov:
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