Durch falsche Corona-Tests werden Tourismusbetriebe geschädigt

Gegen den Strom

Wegen falscher Corona-Testung im Tourismus: Auf der steirischen Planneralm musste eine Landesmeisterschaft im Bogenschießen abgesagt und ein Hotel geschlossen werden.

Foto: Isiwal / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)

Durch falsche Corona-Tests werden Tourismusbetriebe geschädigtDas Wirrwarr um verpflichtende, angeratene und freiwillige Coronavirus-Testungen fordert jetzt auch erste „ökonomische Opfer“ unter den betroffenen „Versuchskaninchen“ bei den heimischen Tourismusbetrieben. Ein falscher Coronavirus-Alarm auf der steirischen Planneralm hatte zur behördlichen Quarantäne bei Mitarbeitern geführt, Hotelgäste mussten heimgeschickt und eine Landesmeisterschaft im Bogenschießen mit nicht weniger als 150 Teilnehmern abgesagt werden.

Zwei Tage später stellte sich allerdings heraus, dass die ursprünglich als „Covid-positiv“ getesteten Mitarbeiter gar nicht von einer Infektion betroffen gewesen sind. Unterm Strich verursachte diese Covid-19-Testung, die vom Tourismusministerium allen Betrieben „auf freiwilliger Basis“ empfohlen wird, den Besitzer der Planneralm nicht weniger als 14.000 Euro gekostet hat.

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