Die Presserat-Falle — S&G 36

rf./is. Mehr als sechs Jahre verbreiteten zahllose Massenmedien die Verleumdung, Ivo Sasek wäre wegen Beihilfe zur Holocaustleugnung verurteilt worden, obwohl der Freispruch bereits auf erster Instanzerfolgte. Daher forderte Sasek alle jene Mainstream-Medien, die diese verleumdende Berichterstattung nicht selber richtig gestellt hatten, auf, sich für diese Lügen zu entschuldigen und eine Gegendarstellung in gleicher Weise zu veröffentlichen, wie es das Pressegesetz auch vorsieht.

Doch alle verweigerten die Gegendarstellung. Versucht ein in dieser Art Geschädigter die verleumderischen Medien vor Gericht zu bringen, wird er mit dem Hinweis auf Schlichtungsstellen wie dem Presserat abgewiesen. Dieser hat dann nach mehr als einem Jahr zugegeben, dass der Pressekodex nicht eingehalten wurde. Eine Wiedergutmachung kann er aber in keiner Weise durchsetzen. Denn der Presserat, der mit Mitgliedern der Mainstream-Medien besetzt ist, übt nur eine rein selbstkritische Funktion ohne jegliche Vollmacht aus. Damit verkörpern die sogenannten Qualitätsmedien mit ihren scheinbaren Kontroll- und Schlichtungsstellen ein gesetzwidriges Konstrukt der Täuschung zur bewussten Irreführung und Verschleppung drohender Rechtsfälle.[4]

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