Gilt für das Militär kein Umwelt- oder Klimaschutz? — S&G 36

jmr/hrg. Bei den gegenwärtigen Bestrebungen zur Rettung des Klimas werden die einzelnen Bürger in die Verantwortung genommen und z.B. in Deutschland ab 2021 mit einer CO2-Steuer auf fossile Brenn- und Treibstoffe zur Kasse gebeten. Die Bedeutung von Militär- und Kriegseinsätzen und deren Folgen für das Klima wird dagegen nicht thematisiert.

In einer Veröffentlichung der „Informationsstelle Militarisierung“ wurde festgestellt, dass Krieg und Militär zu den größten Verbrauchern von Energie und anderen Ressourcen gehören. Laut einer wissenschaftlichen Studie ist das US-Militär einer der größten Klimasünderin der Geschichte. Es verbraucht mehr flüssige Kraftstoffe und emittiert mehr CO2 als die meisten Länder der Welt.

Hinzu kommen die Vergiftung und Verstrahlung von Mensch und Umwelt durch den fortgesetzten Einsatz von chemischen und atomaren Kampfmitteln wie weißer Phosphor und Uranmunition. Ungeachtet dessen wurden die militärischen Emissionen bewusst aus sämtlichen UN-Klimadokumenten auf Druck der NATO-Staaten ausgenommen.

Eine solche Klimaschutzpolitik ist nicht nur scheinheilig und ungerecht, sondern verantwortungslos.[2]

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