Postkarte an das Leben

Gottes Liebling, Mensch

.

Einst wünschte ich mir, mit dem Verstand, die am Besten bezahlte Hausfrau der Welt zu werden. Dabei dachte ich selbstverständlich an ein fürstliches Haushaltsgeld, welches mich von aller Art Nebenerwerb befreien würde. In der Kindheit hatte mir die Arbeit noch Freude bereitet, wurde mir gar als ein Weg in die Freiheit verkündet, doch dass ich sie letztendlich tatsächlich brauchte, um zu überleben, das gefiel mir nach Jahrzehnten der Mühsal überhaupt nicht mehr.

Der Wunsch wurde mir erfüllt. Die Erfüllung traf bereits vor Jahren ein, doch erst vor Kurzem hab ich es selbst anerkannt. Zwar erfolgte die Bezahlung nicht in der Art, wie es einst meiner Vorstellung entsprach. Denn das war nicht möglich, weil dies nicht die Beste war. Doch wurde ich die ganze Zeit, mit allem Benötigtem versorgt und darüber hinaus mit Dankbarkeit und Liebe belohnt. Zugegebenermaßen nichts, wofür man sich etwas kaufen kann. Allerdings davon und darin leben…

Ursprünglichen Post anzeigen 152 weitere Wörter

3 Kommentare zu „Postkarte an das Leben

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s