Export von verbotenen Pestiziden — publiceyes

Export von verbotenen Pestiziden aus der EU im Jahr 2018

Eine neue exklusive Datenrecherche von Public Eye und Unearthed hat aufgedeckt, in welchem Ausmass die Europäische Union Pestizide exportiert, die auf ihrem eigenen Boden verboten sind. Ein heuchlerisches Rechtssystem erlaubt es den Agrochemiekonzernen, Länder mit schwächeren Pestizidvorschriften im grossen Stil mit Substanzen zu beliefern, die in der EU-Landwirtschaft aufgrund ihrer Gefährlichkeit für die Gesundheit und die Umwelt nicht mehr eingesetzt werden dürfen.

Der Agrochemiemulti Syngenta mit Sitz in Basel ist die Nummer Eins in diesem Geschäft, er ist der bei weitem grösste Exporteur von in der EU verbotenen Pestiziden. Im Zentrum des Skandals steht ein von Syngenta hergestelltes Pestizid: Paraquat. Es macht ein Drittel der gesamten Exportmenge aus. Obwohl schon über 50 Länder Paraquat verboten haben, schreckt Syngenta nicht davor zurück, das Gift anderswo weiter zu verkaufen.

Lesen Sie unsere Recherche über die Giftexporte

Für Public Eye,
Roman Bolliger

PS: Unsere Recherche hat international hohe Wellen geworfen: BBC, die Süddeutsche Zeitung, Le Monde, El País und viele weitere berichteten darüber. Umfangreiche Recherchen dieser Art sind nur dank der Unterstützung unserer Mitglieder möglich. Werden Sie jetzt Mitglied. Vielen Dank!

Public Eye | Dienerstrasse 12 | Postfach | 8021 Zürich | www.publiceye.ch
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