Berliner Arzt beklagt „Medizin ohne Moral“ – Arzt wird zum „Erfüllungsgehilfen von Pharma-Unternehmen“

Gegen den Strom

Von Reinhard Werner16. September 2020 Aktualisiert: 16. September 2020 12:53
Der Berliner Arzt und Buchautor Dr. Erich Freisleben beklagt in seinem jüngst erschienen Buch eine „Medizin ohne Moral“ bürokratische Leitlinien, Sachzwänge und falsche Weichenstellungen im Gesundheitssystem würden die Beziehung zwischen Ärzten und Patienten belasten.

Im Interview mit „Cicero“ hat der Berliner Arzt und Buchautor Dr. Erich Freisleben ein bürokratisiertes Gesundheitssystem beklagt, das die menschliche Komponente ebenso wie den Patienten hinter sich lasse, um Vorgaben zu erfüllen. Die Corona-Krise habe, so der Autor des Buches „Medizin ohne Moral. Diagnose und Therapie einer Krise“, die Schwachstellen im Gesundheitssystem noch einmal schonungslos offengelegt.

Freisleben beklagt eine einseitige Verschiebung von Gewichtungen im Gesundheitssystem, die im Laufe der vergangenen 25 Jahre Platz gegriffen habe. Diese habe auf Technik, Evidenz und Leistungsverdichtung gesetzt, was zwar dazu beigetragen haben möge, dass Deutschland technologisch den Anschluss an die Weltspitze halten…

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