Der Sommer der Demokratie geht in die Verlängerung — ZEITPUNKT

Wann immer man sich auf der Seite der Mehrheit befinden, ist es Zeit zum Innehalten und Nachdenken.
Mark Twain

Liebe Leserinnen und Leser

Der Slogan war gut gewollt, aber zu kurz gedacht: Ein Sommer genügt nicht, die Demokratie wiederherzustellen, weder in Deutschland, wo das Motto entstand, noch in der Schweiz.

Heute ist zwar, von kaum jemandem bemerkt, die Notverordnung vom 16. März ausgelaufen (hier mehr dazu). Aber die Fortsetzung in Form des Covid-19-Gesetzes dürfte am Ende der Herbstsession wie geplant in Kraft treten.

Ein paar unentwegte Verfassungsfreunde wollen das nicht widerspruchslos hinnehmen. Sie schlossen sich Ende Juli zusammen und lancierten das Notrechts-Referendum.


Mittlerweile gibt es knapp 900 Verfassungsfreunde und das Referendum wird von 21’000 Menschen unterstützt. Wenn Sie eine noch eine dreistellige Mitgliedschaftsnummer möchten, dann können Sie sich hier auf der provisorischen Website der Verfassungsfreunde eintragen.

Und wenn Sie bei der Notrechts-Kampagne mithelfen wollen oder den Unterschriftenbogen bei Beginn der Sammlung sofort erhalten wollen, können Sie sich hier anmelden.

Es gibt aber noch kräftigeren demokratischen Zündstoff: Als GenossenschafterInnen haben wir ungeahnte Einflussmöglichkeiten auf einige der wichtigsten Unternehmen des Landes. Demokratie in der Wirtschaft ist möglich!

Der Verein «detailwandel.ch» hat ein Jahr lang ein Konzept ausgearbeitet, das einen fundamentalen Wandel im Detailhandel bewirken kann – wenn rund 500 Leute mit geringem Aufwand mitmachen.

Das Konzept ist zu kräftig, als dass die Details an dieser Stelle ausgebreitet werden können, auch wenn ich kein Freund von Geheimnissen bin. Raffael Wüthrich, Co-Präsident des Vereins wird das gerne an Infoverantaltungen tun. Es gibt noch Gelegenheit heute Abend in Basel und morgen Donnerstag in Bern. Anmelden kann man sich hier.

Der Sommer der Demokratie beginnt erst richtig im Herbst.

Mit herzlichen Grüssen

Christoph Pfluger, Herausgeber




Neuerscheinung Dmitry Orlov:
Die Lehre vom Kollaps – die fünf Stufen des Zusammenbruchs und wie wir sie überwinden
144 S. Fr./€15.–

Der Kollaps einer Gesellschaft beginnt mit der Erosion des Vertrauens in eine bessere Zukunft und erfolgt in fünf Stufen:
1. finanzieller Zusammenbruch
2. kommerzieller Zusammenbruch
3. politischer Zusammenbruch
4. sozialer Zusammenbruch und
5. kultureller Zusammenbruch.
Dmitry Orlov wagt es, das Ende präzis zu Ende zu denken.
Bestellung hier.
Neu auf zeitpunkt.ch

 
Autofreie Parkplätze! Dieser Freitag wird zum PARK(ing) Day, wo Parkplätze für kreative Freiräume statt für Autos genutzt werden. Die Umweltorganisation umverkehR ruft zum Mitmachen auf. Maske auf! – in den Kitas Im Kanton Freiburg müssen Kita-Betreuuerinnen die Maske dauernd tragen. Nicht nur Kitaangestellte, auch Psychologen sehen dies problematisch.    
Wer auf Befehl Gewalt anwendet, empfindet weniger Empathie
Anderen Schmerzen zuzufügen, löst bei
den meisten Menschen Empathie aus. Dieses Gefühl schwindet allerdings, wenn wir nach Befehlen handeln, zeigt eine Studie.   Traumjahr in Südamerika fällt weg Junge Schweizerinnen und Schweizer können das ersehnte Austauschjahr oder die lange Reise nach der Matura nicht antreten. Das spiegelt sich auch in den Zahlen der Unis

Nachtwandern: Graubünden by Night Mit diesem Slogan wirbt der Schweizer Kanton auf seiner offiziellen Seite. Den ganzen September über kann man in den Bündner Bergen geleitete nächtliche Wandertouren unternehmen   War früher alles besser? Der Musiker und Autor Anton Brüschweiler hat seine Meinung geändert. Dazu beigetragen, hat das genauere Hinschauen aufs Leben von Ötzi.
Laupen Unverpackt – wer ist dabei?

Im bernischen Laupen entsteht der neue Unverpacktladen «lu», die Abkürzung für «laupen unverpackt». «lu» wurde als Crowdfunding-Projekt geboren, und viel braucht es nicht mehr, damit der neue Laden das Licht des Kantons Bern erblickt  

Die Beziehung zur Nahrung fördern… …und Lebensmittel im Abfall verhindern. Eine Wanderausstellung von foodwaste.ch zeigt, wie es geht.  

Campax stoppt sämtliche Petitionen, welche die Corona-Massnahmen kritisieren Die Plattform zensuriert auch die E-Mails der Petitionäre an ihre UnterzeichnerInnen, legt die Kriterien aber nicht offen.
 
Amazon startet eigenen Geheimdienst gegen Arbeitende
Der weltweit grösste Online-Händler Amazon gehe rigoros gegen Arbeitnehmer-Gewerkschaften vor und suche dazu gar Geheimdienst-Analysten per Stelleninserate, schreibt die online-Ausgabe vn RT deutsch.

  Wie der Trick mit dem Gesslerhut funktioniert Sinnlose symbolische Akte rauben uns den Verstand und den freien Willen. Rede von Christoph Pfluger an der Kundgebung «Gehorsamsprobe» vom 5. September in Altdorf.



Bücher für die nächste Welt

«Die Strategie der friedlichen Umwälzung – eine Antwort auf die Machtfrage» von Christoph Pfluger.
Die Reformen, die unser Planet so dringend braucht, werden alle verwässert, verzögert oder ins ­Gegenteil verkehrt. Wenn wir Zukunft haben wollen, müssen wir uns den Mächten stellen, die Frieden und ­Gerechtigkeit verhindern.

Die Strategie der friedlichen Umwälzung identifiziert den großen Gegner und entwickelt Werkzeuge zu seiner Entmachtung. Das Gute daran: Bereits die ersten Schritte bringen Befriedigung und Freiheit.
Es braucht keine Mehrheit und auch nicht viele. Aber es braucht dich!


Was bleibt!? Das Beste aus 27 Jahren Zeitpunkt. 27 Jahre lang hat der ZEITPUNKT das Bild einer besseren, gerechten Welt gemalt. Er hat analysiert, kritisiert und appelliert, er hat geträumt, gespottet, gelobt und vernetzt – auf mehr als elftausend Seiten. Was hat es gebracht?

Mit Beiträgen von Andreas von Bülow, Dorothe Frutiger, Paul Dominik Hasler, Geni Hackmann, Leopold Kohr, Klaus Petrus, Christoph Pfluger, Roland Rottenfußer, Peter Russell, Juliane Sacher, Beat von Scarpatetti, Vandana Shiva, Harald Welzer und vielen anderen.

«Das AntWort – die Wahrheit des Absurden», das Buch von Anton Brüschweiler hat einen guten Start erlebt. Rund 600 Exemplare dieser humoristischen Textsammlung haben in den letzten Wochen Leser gefunden.

Hier können Sie in dem Buch blättern. Die edition zeitpunkt hat vom Autor die Erlaubnis, dieses Buch ausdrücklich auch als Lektüre für das stille Örtchen anzupreisen. Wenn das keine Empfehlung ist!


«Frau-Sein allein genügt nicht» die ungekürzten Erfahrungen von Leila Dregger als Aktivistin für Frieden und Liebe



«Unverblümt», die aphoristische Denkprosa von Erwin Schatzmann, die auch in kleinen Häppchen enorm anregend wirkt


Wenn Sie noch ein paar Argumente für die Energiewende brauchen:
«Die Macht der schwachen Strahlung», Cornelia Hesses eindrücklich illustrierte Schilderung von dem, was uns die Atomindustrie verschweigt


«Das nächste Geld», für das ich selber meine ganze Schreibkunst mobilisiert habe, um Sie aus den zehn Fallgruben des Geldsystems zu führen.
Manchmal ist es hilfreich, die Probleme zu kennen, bevor sie einem auf den Kopf fallen.
 


Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)   
Geld-Magazin, Österreich:
«Christoph Pfluger ist wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› gelungen. Wer es liest, versteht, was Sache ist.»

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden. 2. rev. Aufl., 2016. 252 Seiten, Fr. 23.-/€ 21.- (hier bestellen)

Postadresse:
ZeitpunktWerkhofstrasse 19
Solothurn 4500 Switzerland


Veränderungen kann man nicht bestellen,
aber die Anregungen dazu.

Wer den Zeitpunkt für ein Jahr abonniert, bezahlt, was er will. (Hier bestellen).

Den Zeitpunkt verschenken: (Bestellformular für Geschankabos)

Schnupperabo (2 Ausgaben für Fr. 20.–, null Risiko), Bestellformular
Postadresse:
ZeitpunktWerkhofstrasse 19
Solothurn 4500 Switzerland

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