Protest vor geplantem Schächt-Schlachthof! — respektiere

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Protest vor geplantem Schächt-Schlachthof!
Vor drei Jahren hatten wir in der Nähe von Krems in Niederösterreich vor einem Schächtschlachthof gegen das betäubungslose Schlachten von Schafen protestiert. Der Ort wurde in Folge geschlossen, der Betreiber zog sich zurück.
Im Jahr darauf wurden Gerüchte laut, nach welchem er einen neuen Standort für sein Gewerbe suchte, wofür der Bezirk gewechselt werden sollte. Allerdings, kaum war ein solcher gefunden, hagelte es dort Proteste gegen das Vorhaben. Die Absicht zerschlug sich daraufhin im Wind. 
2019 war ein ruhiges Jahr in der Causa. Alles deutete darauf hin, dass es keinen neuen diesbezüglichen Ort geben würde. Allein, der Wunschgedanke stellte sich als ein trügerischer heraus. Nun, im Herbst 2020, gibt es nämlich eine alarmierende Nachricht. Der Schlächter ist mit einer Gemeinde übereigekommen, hat dort ein Grundstück im Gewerbegebiet gekauft. Nun soll die geplante Tötungsanstalt also in Nussdorf an der Traisen, Bezirk St. Pölten Land, errichtet werden. Das Ganze ist ziemlich fortgeschritten, und alsbald könnte schon mit dem Bau begonnen werden. Wenn, ja, wenn nicht erneut eine Bürgerinitiative vor Ort Sturm dagegen laufen würde!
RespekTiere spricht sich selbstredend ebenfalls gegen jegliche Schaffung eines Standortes aus, wo Tiere getötet werden. Sei es nun ein ‚normales‘ Schlachthaus, oder, wie in diesem Falle, eines, wo rituelle Schächtungen durchgeführt werden. Das Töten von Tieren für Nahrungszwecke werden wir, so realistisch muss man leider sein, wohl noch die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg kaum verhindern können – aber zumindest ein solches, wo diese auch noch ohne jegliche Betäubung in den Tod gehen, vielleicht doch!

Denn Tierschutzgesetze, genau wie alle anderen auch, werden mit der Erwartung gemacht, dass sie im Laufe der Jahre immer wieder evaluiert und an die Maßstäbe der Zeit angepasst werden; also künftig tendenziell eher strenger gehandhabt, ausführlicher verfasst und in modernisierter Form überarbeitet erscheinen. Es gibt dabei aber einen ‚Worst Case‘ – dann, wenn sie (was ganz selten passiert) gar gelockert werden; tritt tatsächlich ein solches Szenarium ein, ist es leider- wenig überraschend – meist eine Tierschutz-Agenda!
Als Tierschutz in den Verfassungsrang gehoben wurde, war davon auszugehen, dass er in Folge gleichwertig mit anderen unabdingbaren Meilensteinen des ethischen Empfindens behandelt werden würde. Warum das speziell für diesen Fall besonders wichtig gewesen wäre, ist leicht erklärt: die Religionsfreiheit sollte jetzt nämlich nicht mehr übergeordnet, sondern auf gleicher Stufe mit dem Verlangen nach verbesserten Schutz der Mitgeschöpfe in den Staats-Vorschriften stehen!
Leider ist dem aber nicht so, sie wird aus irgendeinem Grunde als ‚höheres Gut‘ bewertet, was wiederum bedeutet – Tierschutz in der Verfassung oder nicht – das aus Gründen der Religionsfreiheit für ebensolche Zwecke erlaubte ‚betäubungslose Schlachten‘ bleibt dem Verlangen nach tierschützenden Aspekten zumindest in diesem Punkt begünstigt… welch eine Augenauswischerei!
Um einer solchen Entwicklungen, die stetig voranschreitet, zuvorzukommen, unternehmen wir alle Anstrengungen; wenn man schon Tiere tötet für mindere Zwecke wie der Gaumen’freude‘, dann müssen diese auch AUSNAHMSLOS vor dem Akt betäubt werden, das steht so auch in allen unseren Schriften. Warum gibt es gerade in einem derart sensiblen Bereich aber Ausnahmen???? Das ist die entscheidende Frage!
Solche dürften nicht sein, und jedermann/frau mit auch nur ein bisschen Empathie im Herzen muss dem zustimmen…

So setzten wir am für den Schlachtort auserwählten Grundstück einen starken Akzent. Tierschützer in blutiger Metzgerkleidung und in Schafskostümen spannten Transparente mit den Aufschriften ‚Religionsfreiheit darf niemals Rechtfertigung für Tierquälerei sein‘ oder ‚Auch religiöses Schächten ist Tierquälerei‘.
Auch ‚Wir kreuzigen Jesus jeden Tag. In unseren Schlachthöfen!‘ konnte da gelesen werden, als deutliche Botschaft an sämtliche FleischesserInnen! Denn eines muss jedermann/frau bewusst sein: Fleisch essen, ob mit oder ohne Betäubung beim Töten, setzt immer unfassbare Gewalt gegen Tiere voraus – und zwar jedes auch noch so kleine Stückchen davon…
Nun warten wir gespannt auf Reaktionen! Zu unserer Webseite
Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
Nonner Str. 6b
D-83435 Bad Reichenhall Want to change how you receive these emails?

http://www.respektiere.at

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