Palmöl in Nigeria – Palmöl für Nestlé – Raubbau für Tesla — regenwald

Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Regenwald am Afi Mountain
Palmöl in Nigeria – Palmöl für Nestlé – Raubbau für Tesla
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
Palmöl, Palmöl und immer wieder Palmöl.
Für das tropische Öl werden nach wie vor Regenwälder gerodet, allen Versprechungen der Industrie zum Trotz, die Natur zu schonen. Zum Beispiel Nestlé. Jeden Tag registrieren Satelliten rund um Palmölmühlen mehr als 1.000 Fälle von Abholzung – das räumt Nestlé achselzuckend ein.
Wir dürfen uns nicht von Firmenversprechen blenden lassen und nicht tatenlos zusehen, wie die Regenwälder vernichtet werden!
Die Themen dieses Newsletters:
– Petition: Dörfer brennen für Palmöl – Stopp!
– News: Palmöl von Nestlé – Über 1.000 Fälle von Abholzung pro Tag
– News: E-Autos von Tesla
– Gigafabriken brauchen Gigaminen
Freundliche Grüße und herzlichen Dank
Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Waldelefant mit Jungem
Dörfer brennen für Palmöl – Stopp!
Am 20. Mai 2020 brannte das Dorf Ijaw-Gbene im Süden Nigerias nieder.

Augenzeugen beschuldigen Sicherheitskräfte der Firma OOPC und Angehörige der Armee dafür verantwortlich zu sein, was die Firma zurückweist. Zuvor waren drei Dörfer unter ähnlichen Umständen in Brand gesteckt worden.
In einem gemeinsamen Brief haben örtliche Gemeinden Nigerias Präsident Muhammadu Buhari gebeten, gegen die Firma einzuschreiten.
Der Kampf gegen die Firma ist kein Einzelfall – er ist symptomatisch für das Palmöl-Business weltweit.

Bitte unterstützen Sie den Kampf der Betroffenen für ihre Rechte und die Wälder mit Ihrer Unterschrift.
ZUR PETITION  
Palmölplantage, Borneo, Indonesien
Palmöl von Nestlé: Über 1.000 Fälle von Abholzung pro Tag
Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat im Jahr 2010 versprochen, bis 2020 nur noch Palmöl zu verwenden, für das kein Regenwald zerstört wurde. Das ernüchternde Ergebnis: Auch heute können rund ein Drittel des Palmöls mit der Rodung von Wald in Verbindung stehen. 2019 registrierte Nestlé selbst mehr als 1.000 Fälle von Abholzung – pro Tag. Die Firma weiß also bestens Bescheid, welche Schneise der Verwüstung sie hinterlässt.

NEWS  
Verschmutzung des Meeres durch die Nickelschmelze
E-Autos von Tesla: Gigafabriken brauchen Gigaminen
Autos mit Benzin- oder Dieselmotoren sind zwar sehr schädlich für die Umwelt, die mehr als 900 Millionen Fahrzeuge jedoch durch E-Autos zu ersetzen, ist keinesfalls umweltfreundlich und klimaneutral.

„Wo auch immer Sie sich auf der Welt befinden, bitte bauen Sie mehr Nickel ab.” Eine verlockende Einladung von Tesla-Chef Elon Musk an die Bergbauindustrie – die für die Umwelt verheerende Folgen haben kann. Denn Teslas Bedarf ist riesig. Für seine E-Autos benötigt der Konzern erschreckende Mengen Metalle und andere Rohstoffe. 
Rettet den Regenwald fordert daher von Politik und Wirtschaft, wirklich umweltfreundliche Mobilitätskonzepte zu fördern.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition.

NEWS  

Protest gegen Okomu Oil Palm Oil in Nigeria
Ihre Spende hilft
Die Koalition steht! In Nigeria leisten einige Dörfer gemeinsam gegen einen Palmöl-Konzern Widerstand. Doch es ist ein ungleicher Kampf zwischen dem finanzstarken global Player SOCFIN und den armen Bauern und Fischern.
Seit am 20. Mai die Hütten des Dorfes Ijaw-Gbene brannten, ist Chief Ajele Sunday dabei, eine Koalition des Widerstandes zu bilden. Er ist von Ortschaft zu Ortschaft geeilt und hat Bewohner davon überzeugt, dass sie sich wehren können und müssen.
Als nächstes will Ajele die Koalition der Dörfer festigen und international ausweiten. Denn zahlreiche Gemeinden zwischen Kamerun und Sierra Leone haben ebenfalls schlechte Erfahrungen mit den Plantagenfirmen gemacht.
Ajele ist überzeugt: Nur gemeinsam haben die Dorfbewohner gegen den Konzern eine Chance! Bitte unterstützen Sie die Bevölkerung mit Ihrer Spende.

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Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg  •  Tel: +49 40 41 03 804
buero@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Fotonachweis: Bild 1: Mathias Rittgerott // Bild 2: CC BY 2.5 // Bild 3: globalfilm // Bild 4: Jatam Sulteng // Bild 5: Okpamakhin Initiative

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