Jetzt protestieren: Tierhaltungslüge stoppen! — foodwatch

Diese fünf Werbelügen sind besonders dreist. Aber welche ist am dreistesten? Jetzt abstimmen: Die Wahl endet in 48 Stunden! www.goldener-windbeutel.de
Der „Fall Grünländer“ ist wohl die dreisteste Verbrauchertäuschung, die uns seit vielen Jahren untergekommen ist: Die Großkäserei Hochland bewirbt ihren Grünländer Käse mit „Milch von Freilaufkühen“ und einer „grünen Seele“ – und das, obwohl die Tiere im Stall stehen! Hochland hat für diese dreiste Täuschung 2020 den „Goldenen Windbeutel“ bekommen – unseren Negativpreis für die Werbelüge des Jahres. Doch der Hersteller weigert sich trotzdem bis heute, die Irreführung zu beenden! Deshalb haben wir jetzt die zuständige Kontrollbehörde eingeschaltet und den Fall dort gemeldet. Diese muss bis Ende November eine Entscheidung treffen. Doch es ist längt nicht sicher, ob die Behörde wirklich einschreitet. Daher benötigen wir Ihre Unterstützung, um dem Landratsamt  deutlich zu machen: Schluss mit der Verbrauchertäuschung!
Hier unterschreiben: Jetzt Werbelüge stoppen!
Hallo ,
offiziell verbietet das Lebensmittelrecht irreführende Informationen über Lebensmittel – und damit auch Werbelügen wie den Grünländer Käse. Das Problem: Die Lebensmittelbehörden, die die Einhaltung dieser Vorschriften überwachen sollen, schreiten nur in den seltensten Fällen ein. Das wollen wir nicht länger akzeptieren – schließlich ist Grünländer nur die Spitze des Eisbergs. Im Supermarkt ist Irreführung die Regel und nicht die Ausnahme. Die Behörden müssen endlich dafür sorgen, dass die alltägliche Verbrauchertäuschung gestoppt wird. Um einen Anfang zu machen, haben wir den Fall Grünländer jetzt beim zuständigen Landratsamt in Lindau gemeldet. Helfen Sie uns deshalb jetzt, dass die Behörde die Verbrauchertäuschung unterbindet!
Jetzt an die Lebensmittelbehörde Lindau schreiben!
Hier geht es um mehr als um einen einzelnen Käse: Im Supermarkt sind wir ständig konfrontiert mit Produkten, die uns das Blaue vom Himmel versprechen – oder besser gesagt, das Grüne. Nicht selten nutzen die Konzerne den Wunsch vieler Verbraucherinnen und Verbraucher nach guter Tierhaltung, klimafreundlicher Produktion und gesunden Lebensmitteln schamlos aus. Sie geben ihren Produkten einen nachhaltigen Anstrich, auch wenn diese ganz konventionell produziert wurden. Wir setzen uns deshalb weiter hartnäckig für das Recht der Verbraucherinnen und Verbraucher auf ehrliche Lebensmittel ein – wenn es sein muss, auch mit rechtlichen Mitteln.

Hier die Aktion unterzeichnen


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Herzliche Grüße Oliver Huizinga
Leiter Recherche und Kampagnen bei foodwatch
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