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“ Der Stachel.“

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Liebe Leserin,
Lieber Leser, sicher haben einige von Ihnen bereits das erneute Interview mit dem deutsch-amerikanischen Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich wahrgenommen. Dieses Interview ist ein Zeitdokument. Es ist die Mission der Anwälte, fremde juristischen Welten zu entdecken, neues Leben und neue Zivilisationen zu ermöglichen. Und mutig dorthin vorzustoßen, wo noch nie jemand zuvor gewesen ist. Sollte es dem transatlantischen Juristen-Team um Fuellmich gelingen in juristisch unbekannte Weiten vorzudringen, kann diese Sammelklage neue gesellschaftliche Horizonte eröffnen. Die intensive Arbeit an der Klagevorbereitung fördert offenbar auch Beifang zu Tage. Fuellmich sagte mir heute in einem Telefonat. “Wir haben Erkenntnisse über einen bekannten Politiker bekommen, die unglaublich sind, die wir aber noch verifizieren müssen.“ Wir bleiben dran.
Dieses Video wurde am 21.10.2020 auf YouTube veröffentlicht.
Erkenntnisse über den politischen Betrieb – anonymus berlin
Anfang Oktober habe ich in Berlin ein vierstündiges Interview mit einer politischen Persona non grata geführt. Ein Mann der vom Insider mit hoher Reputation durch voreingenommene Berichterstattung als  Außenseiter stigmatisiert wurde. Der Mann ist ein Stachel in seiner Partei und im politischen Speck der Kanzlerin.  Aus dem Interview entsteht in diesen Tagen ein zweiteiliges politisches Filmporträt, eine Dokumentation mit gesellschaftlichem Gesprächs- und politischem Sprengstoff. Dieser Film, produziert in Zusammenarbeit mit einer Berliner Produktionsfirma, ermöglicht Ihnen Einblicke in den Berliner Betrieb, wie Sie ihn noch nicht bekommen haben. In seiner dramaturgischen Umsetzung, der Intensität des Gesprächs, der Intimität der Bilder und der Klarheit der Sprache, gehen wir mit dem Produzenten den Weg einer neuen journalistischen Erzählform. Die Langstrecke! Für mehr Information. Für mehr Erkenntnis. Wir haben uns filmisch einem Mann genähert, für den uns Kameraverleihfirmen Equipment nicht zur Verfügung stellen wollten und gebuchte Kameraleute sagten: „Den Mann filme ich nicht – No way“. Wer ist der Mann aus der Mitte der Gesellschaft, bei dem ein sarrazinsches „Don’t Touch“ – Narrativ greift? Vielleicht ein künftiger Kanzlerkandidat? Er sagt über sich: „Ich bin ein geradliniger Typ“ Der Film ist ein Gegenstück zur vorherrschenden, voreingenommenen, verengten und  abhängigen Presse-Berichterstattung mit politischer Agenda – aber ohne Eier. Der Film lädt ein zur Auseinandersetzung mit einem Stachel im politischen Berlin und kommt exakt zur richtigen Zeit an die Öffentlichkeit. Bleiben Sie gespannt!  „Der Stachel“ ist sicher nicht in den öffentlich-rechtlichen Programmen zu sehen.
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In dieser Rubrik schreibt ein Insider aus dem Herzen des politischen Berlins über seine Hintergrund- und Hinterzimmergespräche. Denn nichts ist wie es scheint im Scheinwerferlicht. 
Der Mann ist mir seit Jahren persönlich bekannt und hat in Ministerien an der Seite von Ministern gearbeitet. Nur, wenn wir seine Anonymität wahren, bleiben die Informationsströme gewahrt und Sie informiert. 

Wer?



Der 3. Dezember ist noch knapp sechs Wochen entfernt, doch hinter den Kulissen im politischen Berlin beschäftigt immer mehr die Frage: Wer wird neuer CDU-Parteichef.  Spekulationen, Personalüberlegungen, Getuschel: Nach seinem Scheitern beim Parteitag in Hamburg hat Friedrich Merz gelernt. Seit Wochen telefoniert er in die Landesverbände hinein, spricht mit Delegierten, macht auf Helmut Kohl, weil er zum Geburtstag gratuliert, sich nach dem Wohlergehen erkundigt. Merz hat begriffen: it’s the delegates, stupid! Schon sagen Delegierte: er hat mich jetzt schon vier Mal angerufen. Ein bisschen viel. Aber: Armin Laschet hat sich noch gar nicht gemeldet. Selbst in der Laschet-Hochburg – von 300 Delegierten aus dem CDU-Landesverband NRW sollen 180 fest an seiner Seite stehen – grummelt es: nur drei Mal habe sich Laschet im Kommunalwahlkampf gezeigt. Unverständnis und mögliches  Motiv für Stimmentzug. Norbert Röttgen gilt immer noch als Außenseiter. Zu schlau für den Unterbau der Partei. Dennoch: von einst prognostizierten 3-5 Prozent beim Parteitag, könnten es jetzt doch schon 9-12 Prozent werden. Zu wenig für den zweiten Wahlgang, zu viel um nicht wahrgenommen zu werden. Es gebe Gespräche  zwischen Merz und ihm – Winken mit einem Ministeramt für eine Wahlempfehlung zu Gunsten des Sauerländers? Bleibt die Frage: wo soll die Wahl nun überhaupt stattfinden? Stuttgart ist Corona-Hotspot. Zu riskant der Aufschrei, dass angesichts der Warnung „Bleiben Sie so gut es geht zu Hause“ der Kanzlerin, 1001 Delegierte sich auf ein Superspreading-Event bewegen. Leipzig gilt als sicherer, aber auch die Überlegung 8-10 lokale Mini-Parteitag gleichzeitig zu machen, mit überschaubarer Delegiertenzahl. Eine juristische Herausforderung heißt es. Wenn der Stream mit den Kandidaten bei Laschet, bei Merz, bei Röttgen abbricht, droht sofort eine Klage wegen beeinträchtigter Wahlchancen. So technisch sicher ist Deutschland nicht.  Fest steht: Gewählt wird der teuerste Parteichef aller Zeiten.

Ihr
anonymus berlin

Wenn Sie Qualität lieben und die unabhängige, überparteiliche Pressearbeit schätzen, freuen wir uns, wenn Sie uns hier unterstützen. Ich wünsche Ihnen ein glückliches Wochenende. Ihr  Markus Langemann  clubderklarenworte.de pro bono publico
 

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