Eines unserer schönsten Projekte – Katzenmutter Tzenka in Covid-Zeiten! — respektiere

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Eines unserer schönsten Projekte – Katzenmutter Tzenka in Covid-Zeiten!

Seit längerer Zeit haben wir nun nicht berichtet von einem unserer einzigartigsten und vielleicht schönsten Projekte – nämlich dem Katzengnadenhof der Frau Tzenka! Dieser ist nämlich ein gar magischer Ort, ganz in der Nähe der bulgarischen Stadt Yambol (Achtung: leider gilt genau für jene Region derzeit eine partielle Reisewarnung)!
Frau Tzenka’s Paradies ist tatsächlich einzigartig – wo sonst tummeln sich bis zu 100 der Stubentiger, allesamt in völliger Freiheit, auf einem wunderschönen Flecken Erde? Obwohl meist auf dem Grundstück – auf den Bäumen, auf den Dächern, unter den Sträuchern, im immer offenen Katzenhaus – gibt es keine Zäune, die sie einsperren. Sie können allesamt kommen und gehen, wann immer sie möchten. Aber wie gesagt, die meisten machen von der Option sowieso keinen Gebrauch; wer verlässt schon freiwillig den Katzenhimmel?
Aber zurück zur Thematik: in der Fülle der Aufgaben gehen die allerwichtigsten leider oftmals ein bisschen unter – diesen Zustand wollen, müssen, wir wieder einmal ändern! Vania, unsere so treue Mitstreiterin, welche ‚Katzenmutter Tzenka‘ vor Ort betreut, berichtet von der derzeitigen Situation im krisengeschüttelten Balkanland!
Vania schreibt: ‚Wir sind weiterhin in der grausamen Realität von COVID-19 tief gefangen, aber jeder von uns gewöhnt sich jeden Tag mehr daran.
Die Schulen in Bulgarien wurden am 15. September, dem traditionellen Datum des Landes, für das Schuljahr 2020/21 zwar eröffnet, dieses Jahr ist jedoch aufgrund der Covid-19-Krise anders. Normalerweise ist dieses Datum tatsächlich ein großartiger Tag für Schüler, Eltern und Lehrer. Man kann überall Kinder mit schönen Kleidern und Blumensträußen in den Händen, Luftballons und stolze Eltern sehen, die Fotos von dem wunderschönen Ereignis machen. Dieses Jahr war es dasselbe – aber mit einem zusätzlichen Attribut: Masken! Das Schuljahr begann zwar mit Schülern, die wieder im Klassenzimmer sind, aber genauso mit verschiedensten Protokollen, die das Risiko von Coronavirus-Infektionen begrenzen. Inzwischen hat sich das Virus wieder derart ausgebreitet, dass ein neuerlicher Lockdown vor der Tür steht.
Derzeit lernen Kinder effektiv in Klassenzimmern, aber im Voraus werden Pläne für den Wechsel zur Online-Bildung vorbereitet, falls erforderlich.( Wie in vielen Ländern Europas nimmt die Ausbreitung der Infektion nun wieder stark zu). Es gibt jedoch (noch) keine geschlossenen Schulen, der Plan ist jetzt einmal, im Bedarfsfall nur einzelne Schüler oder separate Klassen unter Quarantäne zu stellen.
 
(Im Allgemeinen sind Masken an geschlossenen öffentlichen Orten obligatorisch, tatsächlich gilt die Maskenpflicht mittlerweile wieder überall. Zusätzlich wird dringend empfohlen, möglichst großen Abstand zwischen Personen zu halten. Man kann sehen, dass die meisten Menschen die Verordnungen befolgen und ihr Bestes tun, um die Regeln einzuhalten). Aber wenden wir uns nun Tzenka zu:
Wie die meisten Menschen versucht die Katzenmutter, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Sie geht beispielsweise seit Monaten nur für die unbedingt notwendigen Dinge aus – zum Tierarzt, zur Apotheke, zum Einkaufen für sie und die Katzen, zur Post.
 
Ihre täglichen Aktivitäten sind streng geplant. Wie immer steht sie früh morgens auf, bereitet etwas Futter für die Katzen vor, gibt dann Pille und kümmert sich um kranke, putzt danach, ruht sich 1 Stunde aus und bereitet dann wieder Futter und Reinigung vor.
Die gute Nachricht ist, dass alle Kastrationen auch in Covid-Zeiten durchgeführt wurden.
Unsere heutige Geschichte handelt von den letzten Sommertagen und dem Sonnenbaden – natürlich vom Sonnenbaden von Katzen. Bei uns ist nämlich gerade wirklich der ‚Goldene Herbst‘ eingekehrt!
Wie Sie vielleicht wissen, lieben alle Katzen warme Orte. Sie freuen sich besonders über ein Nickerchen, Dehnen, Schlafen, Rollen, Schnurren, Fell saubermachen und all das immer und immer wieder. An heißen Tagen dient ein großes Blatt als Sonnenschirm. Und an sehr heißen Tagen werden zu diesem Zweck ein Baum, ein Busch oder dicke Pflanzen verwendet. Schließlich verdient jeder einen angenehmen Urlaub, nicht nur Menschen. Kurz vor Sonnenuntergang ist es Zeit, Spiele zu spielen und – rate mal – richtig, natürlich, auf das Abendessen zu warten!
Stellen wir uns also gleich mal der Reihe nach auf für die Essensausgabe! 🙂
 
Und … am Ende klettern wir auf den Baum und sehen von oben, was unten los ist. ‚Katzenmutter Tzenka‘ ist eines unserer langjährigsten Projekte. Seit fast schon 10 Jahren helfen wir dort, im bulgarischen Yambol, wo immer wir können. Futter muss angeschafft, Medikamente, Kastrationen und Arztbesuche müssen bezahlt werden; Ihr erinnert Euch, Frau Tzenka, die ehemalige Lehrerin, wurde nach 40 Dienstjahren mit einer beschämenden Pension von weniger als 100 Euro im Monat von Vater Staat in bitterer Armut zurückgelassen. Alleine könnte sie die riesige Aufgabe niemals stemmen – respekTIERE IN NOT hilft dort, wo Hilfe am dringensten gebraucht wird! Aber ohne Ihre Unterschützung sind wir hilflos – bitte helfen Sie uns helfen!
Zu unserer Webseite Online Spenden
Verein RespekTiere
Gitzenweg 3
A-5101 Bergheim RespekTiere International e.V.
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