KI ist undemokratisch — oder: Gedanken zum Machttheater

Der Mensch - das faszinierende Wesen

Das Unerträgliche an einer KI ist — sie hat keine Moral. Gut und Böse sind ihr unbekannt. Nun aber ist kennzeichnend für Untertanen gerade, moralisch gute(!) Herren einzufordern. Eben das weist Untertanen als Untertanen aus. Wir sehen es geradezu beispielhaft – je nach Untertanen-Gusto – mit diesem bösen Bayern oder mit diesem bösen US-Amerikaner.

Überdies fordern Untertanen moralisch gute(!) Untertanen ein, wie dies – je nach Untertanen-Gusto – mit diesen neuartigen SS-Leuten zu sehen ist, den Super-Spreadern, oder mit den neuartigen SA-Leuten, den SAntifas. Die sind böse.

Oh, habe ich mich gerade zwischen alle Untertanenstühle gesetzt!? Um so besser, denn so erst läßt sich über Macht reden. Macht ist, den Blick von Menschen zu kontrollieren, ihre Wahrnehmung. Am einfachsten zu bewerkstelligen ist dies, wenn Menschen sich moralisch gute Herren wünschen. Solche, denen sie sich freudig unterwerfen können. Besserenfalls sogar gläubig. Oder – höchstes Untertanenglück – denen sie gar Verehrung entgegenbringen…

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