Soziale Kälte: So will Kurz bei Hackler-Regelung Arbeiter bestrafen

Gegen den Strom

„STAAT SONST NICHT MEHR FUNKTIONSFÄHIG“

Bild: ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com

Bisher galt in Österreich: Wer 45 Jahre gearbeitet hat, soll abschlagsfrei – das heißt ohne Verlust bei der Pensionsauszahlung – in den Ruhestand gehen können. Jetzt soll die Hackler-Regelung abgeschafft werden, denn sie sei nicht mehr leistbar. Nur so könne die Corona-Krise für Österreich leistbar bleiben, argumentiert Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die Opposition kritisiert das Vorhaben als „unsozial“ und befürchtet weitere Sozialkürzungen.

„Wir müssen ja als Staat schauen, dass wir funktionsfähig bleiben“, erklärt Kurz die Pläne zur Abschaffung der Hackler-Regelung. Österreich könne sich die „Corona-Krise“ sonst nicht mehr leisten: „Wenn wir jetzt noch Maßnahmen setzen, dass die Menschen immer früher in Pension gehen, dann werden die sozialen Maßnahmen, die wir in der Krise setzen, irgendwann nicht mehr leistbar sein.“

Die Hacklerregelung wurde erstmalig 2000 in der ersten schwarz-blauen Regierung unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) eingeführt. Jetzt soll sie nach…

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