Bill Gates verschärft Probleme in Afrika — S&G 47

str. Zusammen mit der Rockefeller Foundation gründete Bill Gates 2006 die „Allianz für eine grüne Revolution in Afrika“(AGRA). Bis 2020 sollte die privat-öffentliche Initiative die Ernährungsunsicherheit in 20 afrikanischen Ländern halbieren und die Einkommen sowie die Produktivität von 30 Millionen Kleinbauern verdoppeln. Dies sollte eine „grüne Revolution“ mit lizenziertem Saatgut, synthetischen Düngern und Pestiziden ermöglichen.

Das Ergebnis ist erschreckend:

Der Anteil der Menschen, die unter extremem Hunger leiden, ist in den 13 Schwerpunktländern dieser Initiative um 30 Prozent auf 130 Millionen Menschen gestiegen.

Durch die Fokussierung auf Maisanbau hat die Artenvielfalt gelitten und sich die Versorgung mit vielfältigen Nahrungsmitteln verschlechtert, was Mangelernährung begünstigt.

In einer Studie internationaler Hilfsorganisationen berichten Bauern, dass sie ihren Viehbestand verkaufen mussten, um ihre Schulden für das Saatgut zu tilgen.

Die Förderung von chemischen Düngern und Hybridsaatgut sowie die Zerstörung gewachsener kleinbäuerlicher Strukturen erhöht die Abhängigkeit von Großkonzernen wie Monsanto, DuPont, Dow Chem-cal, BASF und Bayer deutlich.

An diesen Konzernen ist die Bill und Melinda Gates Stiftung nicht nur wirtschaftlich beteiligt, es bestehen auch personelle Verbindungen in deren Führungsebenen.[7]

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