Innenminister Strobl will Quarantäne-Verweigerer zwangseinweisen

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BRIEF AN SOZIALMINISTER LUCHAInnenminister Strobl will Quarantäne-Verweigerer zwangseinweisen

Der baden-württembergische Innenminister fordert ein hartes Vorgehen gegen Quarantäne-Verweigerer. Er will sie schon beim ersten Verstoß in einem geschlossenen Krankenhaus unterbringen lassen.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) will Quarantäne-Verweigerer zwangsweise in ein geschlossenes Krankenhaus einweisen lassen – und das schon nach dem ersten bekannten Verstoß. Das schlägt er in einem Brief an Sozialminister Manfred Lucha und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (beide Grüne) vor. Der Brief liegt dem SWR vor. So habe etwa in Wendlingen (Kreis Esslingen) eine Person innerhalb weniger Tage mehrfach gegen die Auflagen verstoßen und sich nicht an die häusliche Isolierung gehalten. Die zwangsweise Absonderung sei deshalb ein wichtiges Mittel des Gesundheitsschutzes, so der Innenminister. Er beruft sich auf Paragraf 30 des Infektionsschutzgesetzes, wonach die zwangsweise Absonderung von Infizierten beziehungsweise Kontaktpersonen möglich sei, wenn sie sich nicht in häusliche Quarantäne begeben.

Innenminister Strobl (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Uwe Anspach/dpa (Archiv))

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) will mit Härte gegen Quarantäne-Verweigerer…

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