„Unser Parlament ist ein closed shop“ — clubderklarenworte

„Unser Parlament ist
ein closed shop.“
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Der Stachel Teil 2
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Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser. nur ein kurzer Programmhinweis zum Start in’s Wochenende. Seit vorgestern sehen Sie den zweiten Teil des politischen Portraits „Der Stachel“ mit dem Ex-Verfassungsschutz Präsidenten Dr. Hans-Georg Maaßen auf YouTube oder den Film komplett, ohne Unterbrechung, auf clubderklarenworte.de.

Ich erhalte sehr viele E-Mails aus dem In- und Ausland mit Schilderungen, Hinweisen und handfesten Informationen. Anbei erlaube ich mir, wenige ausgewählte E-Mails anonymisiert, hier zur Verfügung zu stellen. Ein kleiner Blick über den eigenen Tellerrand in bewegten Zeiten.

„(…) Ich arbeite in einem großen internationalen Einzehandelskonzern, es läuft erstaunlich gute z.Zt. bei uns. Wir müßen alle Masken in den Kundenräumen tragen, dahinter nicht. Die meisten Kollegen betrachten die Situation sehr unkritisch, einige sehr besorgt. Nur wenige hinterfragen. Wenn ich versuche sachlich zu argumentieren stößt man oft an Grenzen da die meisten die öffentlichen Medien konsumieren und sich wenige über alternative Medien informieren. Man hört sich das an was ich sage aber meine Erfahrung ist, das man ein tieferes Gespräch nicht führen kann weil die Argumente zu sehr vom Mainstream abweichen. Man nimmt die Situation so wie sie ist. Es liegt meiner Meinung aber auch da dran das die Umsätze im Konzern sehr gut sind und wir uns aktuell keine Gedanken über unsere Arbeitsplätze machen müßen -Möbelbranche -. Viele Kunden sagen uns das sie, aufgrund der Situation, nicht in den Urlaub fahren können oder wollen und sich jetzt dafür Möbel kaufen. Meiner Meinung nach sind das vorgezogene Käufe, und dann? Ich hatte vor kurzem ein interessantes Erlebniss mit einem jungen Pärchen. Ich habe dem Mann an der Kasse beim Kassieren geholfen und seine EC-Karte in das Lesegerät geschoben. Nach der Rückgabe hat er diese mit einem Desinfektionstuch gereinigt und sich bedankt. Der Vorgang spiegelte die derzeitige Situation wieder. Die Bevölkerung ist durch die einseitige Berichterstattung verängstigt/vorsichtig. Die Regierung hat es geschafft eine ganze Bevölkerung in „Duldungsstarre“ zu bringen. Mit freundlichen Grüßen. xxxx xxxxx“

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„Lieber Herr Langemann, erstmal danke für Ihre klaren Worte. Manchmal muss man wirklich 66 werden, damit die vorerst letzten Schuppen von den Augen fallen 🙂
Nachdem ich heute auf einem Schulhof (Grundschule) alle Kinder in der Pause mit Maske gesehen hatte, schrieb ich an die Schulleitung. Die prompte Antwort: Das Wohl der Kinder liegt uns sehr am Herzen, wir befolgen aber die Vorgaben der Landesregierung und des Schulamtes etc. etc.
Dann sah ich im Hessischen Rundfunk in der Sendung Maintower, dass Kleinkinder beim St. Martinsumzug mit „Coronalampen“ umherliefen!!! In der Form dieses Stachelteiles, Sie verstehen… Die Moderatorin der Sendung ganz verzückt: Die sehen ja toll aus, die Dinger…
Das war der Zeitpunkt, als ich beschloss, es mit Ina Deter zu halten: Und was draußen passiert, interessiert mich nicht, geht die Welt heute unter, geht sie ohne mich!
Es grüßt Sie herzlich, xxxx xxxx, 
PS: Im HR wurde auch mitgeteilt, dass 90% (!!!) der Hessen eine verschärfte Maskenpflicht, auch im öffentlichen Raum wie Straße etc, befürworten würden…

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„Guten Tag, Herr Langemann, als Mitarbeiter von Amazon.de habe ich gestern mit großer Verwunderung Ihrem Video entnommen, dass Amazon Ihnen den Zugang zum Partnerprogramm gekündigt hat. Ich bin fast vom Stuhl gefallen, kanns nicht verstehen. Nun bin ich in dem Haus nur ein kleines Licht, bin seit 9 Jahren im Kundenservice, und kann diesbezüglich nicht wirken. Ob Rückfragen über die Social Media Kanäle, also die von Amazon.de, helfen? … ich weiß es nicht.
Den Schritt kann ich null verstehen, da wir Bücher und andere Artikel verkaufen, auch selbst als Verkäufer, die einen Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen haben. Seien es Tshirts oder Bildbände – aktuell von Berlin. Bhakdi´s Buch und all die anderen Bücher. 
(…) 9 Jahre, so lange habe ich (55) in meinem Arbeitsleben noch nie in einem Unternehmen ausgehalten. Das sagt für mich persönlich schon etwas, wobei es in den letzten Jahren in Regensburg nicht mehr gut ist, wie es mal war. (…) Danke für Ihre Arbeit und viel Erfolg weiterhin! Ich mache mich heute auf den Weg nach Leipzig und versuche so meinen Beitrag zu leisten, damit sich in dem Land wieder etwas ändert. So wie ich es 89 auch getan habe. 
Einen Unterschied gibt es: damals hatte ich keine Angst, ich wusste nicht, dass es einen Schießbefehl gab, hab die Gefahr nicht mal geahnt, wusste nur, ich muss hin. 
Heute (auch in Berlin am 29.8.), und nach den vielen Gewaltvideos von Polizeieinsätzen, habe ich schon ein flaues Gefühl. Doch dass kann mich nicht abhalten.
Herzliche Grüße!
xxx xxxx
Ein Leser und Zuschauer aus Ostdeutschland hat mir ein gerahmtes Gedicht von Robert Reinick (1805 – 1852), dem deutschen Maler und Dichter, zugesandt. Reineck hat das Gedicht vor 1848 geschrieben, als in Deutschland um Einigkeit und Freiheit gerungen wurde.

Der Leser hat es in jungen Jahren von seinem Vater mit auf seinen Lebensweg bekommen. Ich kannte es zuvor nicht. Vielleicht kennen Sie es auch noch nicht, deswegen zum Beginn des Wochenendes ein Hauch von Poesie und die Veröffentlichung hier. 
Vielleicht sind unsere ostdeutschen Landsleute sensibler, was errungene Freiheiten und notwenige Wachsamkeit betrifft.
Hier ein lyrischer Blick auf Werte & Normen.


Deutscher Rat

Vor allem eins, mein Kind: Sei treu und wahr,
Laß nie die Lüge deinen Mund entweihn!
Von alters her im deutschen Volke war
Der höchste Ruhm getreu und wahr zu sein.

Du bist ein deutsches Kind. So denke dran!
Noch bist du jung, noch ist es nicht so schwer;
Aus einem Knaben aber wird ein Mann,
Das Bäumchen biegt sich, doch der Baum nicht mehr.

Sprich ja und nein und dreh und deutle nicht;
Was du berichtest, sage kurz und schlicht,
Was du gelobest, sei dir höchste Pflicht;
Dein Wort sei heilig, drum verschwend es nicht!

Leicht schleicht die Lüge sich ans Herz heran,
Zuerst ein Zwerg, ein Riese hinternach;
doch dein Gewissen zeigt den Feind dir an,
Und eine Stimme ruft in dir: „Sei wach!“

Dann wach und kämpf; es ist ein Feind bereit:
Die Lüg‘ in dir, sie drohet dir Gefahr.
Kind! Deutsche kämpfen tapfer allezeit,
Du deutsches Kind, sei tapfer, treu und wahr!

Ihr  Markus Langemann
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