„Furchtbare Schreiben“: Quarantäne-Eltern wird mit Kindesentzug gedroht

Gegen den Strom

Symbolbild.Foto: IstockDEUTSCHLAND

„Furchtbare Schreiben“: Quarantäne-Eltern wird mit Kindesentzug gedroht

VONREINHARD WERNER19. NOVEMBER 2020Aktualisiert: 19. November 2020 19:13In Behördenschreiben an Familien, die Corona-bedingt in Quarantäne müssen, wird gewohnheitsmäßig mit Kindesentzug gedroht, kritisieren Heinz Hilgers und Ekin Deligöz vom Kinderschutzbund. Minister Spahn will nun auf einen angemesseneren Ton drängen.

Die Bundestagsabgeordnete der Grünen Ekin Deligöz und der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dazu aufgefordert, die Gesundheitsämter zu einer sensibleren Wortwahl gegenüber Familien zu bewegen, die sich infolge einer Corona-Infektion in Quarantäne befinden. Zusätzlich zu der Belastung durch das Virus würde diesen durch Drohungen mit Kindesentzug in behördlichen Anschreiben das Leben schwer gemacht.

Briefe betreffen auch Kinder zwischen drei und fünf Jahren

Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtet, heißt es in den Schreiben, Kinder von Betroffenen könnten „zwangsweise in einer geeigneten geschlossenen Einrichtung abgesondert werden“, sollten diese nicht den Vorgaben des jeweiligen Gesundheitsamtes entsprechen. Zu…

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