Das mediale und politische 9/11. — clubderklarenworte

Das Jahr der Erweckungserlebnisse

Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser.
Auch wenn Sie sich vielleicht heute schon über andere Quellen von den Beschlüssen der Bundesregierung zum Lockdown ab dem 16.12.20 informiert haben, möchte ich Sie der guten Ordnung wegen, hier auf den Originalbeschluss der Bundesregierung verweisen.
 Die Information aus der 1. Hand war schon immer wichtig.  Für viele Medienkonsumenten in diesem Land ist dieses Jahr auch ein „Erweckungserlebnis“ in Bezug auf Quellenstudium und manipulative Techniken in der Berichterstattung.
Erstmals in ihrem Leben lernen nicht wenige Menschen, wie sie mir schreiben, kritisch zu lesen, zu hören und zu schauen. Viele haben in diesem Jahr offenbar ihr ZEIT-, Spiegel-, F.A.Z- oder Süddeutsche-Abonnement gekündigt. 
Die mir berichtete Motivation ist oft identisch. Sie klingt meist so:
„Das Abonnement lag schon bei meinen Eltern auf dem Wohnzimmertisch. Ich habe nie die sogenannten Qualitätsmedien hinterfragt. Aber jetzt. Ich bin erschüttert.“
Ich fürchte, es handelt sich um ein politisches und mediales „9/11“- Ereignis. Die Vertrauensfundamente der Politik und der Medien wurden seit Jahren schon ausgehöhlt. Der Corona-Komplex lässt sie nun geradezu implodieren. Lassen Sie uns diesmal genau schauen, wieviele und welche Gebäude in sich zusammenstürzen.  Ja, Vergleiche hinken. Immer. In diesem Fall besonders, weil die Monstrosität des gesellschaftlichen Traumas unvorstellbar größer sein wird und Jahrzehnte nachhallt.
Beschluss Lockdown im Original
Propaganda ist kein Journalismus
Swiss Policy Research hat die Verflechtungen der Medienakteure in einem Schaubild zusammengestellt. Und selbstverständlich wird dem „Forschungs- und Informationsprojekt“ SPR, von Wikipedia „Verschwörung“ unterstellt.  Wahr ist aber auch, dass die Website von SPR über kein klassisches Impressum verfügt. Mutmaßlich aus gutem Grund. Zu den vielen verwirrenden und auch widersprüchlichen Fakten gehört ebenso die Tatsache, dass der Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer SE und Großaktionär Mathias Döpfner, in diesem Jahr ein Plädoyer für den unabhängigen Journalismus gehalten hat. Hier nachzulesen. Gerade der? Dabei hat Döpfner im Konzern doch auch BILD.de. Diese publizistische, digitale Mega-Pump-Gun. Sie fungiert als Taktgeber für viele andere Medienhäuser. Schießt Gülle ins Land. Vergiftet die Gesellschaft, pusht oder vernichtet Karrieren. Mit Kalkül. Unabhängig ist in dem Laden niemand.

Julian Reichelt, der Vorsitzende der BILD Chefredaktion hat in seinem Büro keinen Schreibtisch, nur einen Sofatisch und eine coole Schlafpritsche. Auf den flachen, riesigen Hochkant-Monitoren laufen in Echtzeit die Digitalprodukte der Wettbewerber und Twitter als Research-Tool. Im BILD-Newsroom, Stockwerke unter ihm, hängen Monitore von der Decke. Auf denen werden u. a. die Suchbegriffe von Google in Realtime ausgewertet. Die Redaktion bastelt nach diesen Schlagworten die Inhalte und Schlagzeilen. Der Such-Algorithmus ist also auch Content-Taktgeber um die Crowd auf die BILD-Seite zu lenken. Das pusht die Seitenaufrufe und den Online-Anzeigenpreis. Journalismus ist etwas anderes.
Ein Text zum weitergeben
Gute Rechtsanwälte sind geschult in verbaler und schriftlicher Präzisionsarbeit. Zugegeben, ihre Texte sind nicht immer so spannend wie die des amerikanischen Bestsellerautors und Rechtsanwaltes John Grisham. Dr. Axel Pajunk, ist Rechtsanwalt in Frankfurt und seinen Text über die Lage im Land und die „Richter am Scheideweg“ veröffentliche ich hier exklusiv. Er ist Spannend und erhellend. Der Text mit seinem umfangreichen Quellenkompendium eignet sich wunderbar als Aufklärungslektüre, als Handreichung für jene Menschen, die noch an den Lippen von Öffentlich-Rechtlichen Verlautbaren hängen. Menschen, die zu zweifeln beginnen.
Der Zweck heiligt die Mittel – Richter am Scheideweg – hier lesen.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.

Ihr 

Markus Langemann
Nachfolgend schreibt Kai Seiffert in loser Folge, wissende, nachdenkliche und mahnende Briefe an sein „Liebes Deutschland“. Lassen Sie mich gerne wissen, was Sie über diese Briefe denken. Schreiben Sie mir unter studio@clubderklarenworte.de oder Kai direkt.
Guten Abend liebes Deutschland,
diese Woche war die Bundeskanzlerin im Bundestag anlässlich der Haushausdebatte sehr präsent. Sie hatte einen sehr emotionalen Auftritt, wie das Handelsblatt in seinem Artikel „590 Tote! Es tut mir so leid: Merkel mahnt die Bevölkerung zur Einhaltung der Corona-Regeln“ vom 09.12.2020 schreibt.
Liebes Deutschland, als ich den Zeitungsartikel gelesen hatte, fiel mir spontan das Drama von Max Frisch „Biedermann und die Brandstifter“ von 1958 ein. Eine Zusammenfassung des Stücks findet man hier im Internet.  Mein liebes Deutschland, ich erlaube mir hier meine Gedanken zu veröffentlichen und habe mich gefragt, wer in der heutigen Zeit „Gottlieb Biedermann“ ist und wer die Brandstifter sind.  Bevor ich das aus meiner Sicht erläutere, möchte ich zumindest noch einen Hinweis auf Sprache und Stil geben. 
In Max Frischs Drama fällt auf, dass „die Figuren nicht miteinander reden, um sich gegenseitig ihre Meinung und tieferen Gefühle mitzuteilen, sondern um sich zu verstellen und ihre wahren Absichten zu verschleiern.  Allen voran möchte Gottlieb Biedermann durch seine Worte die anderen Menschen davon überzeugen, dass er ein guter Mensch ist. Diesbezüglich greift er immer wieder auf Phrasen, Floskeln und abstrakte Begriffe zurück, die zunehmend nichtssagend geworden sind. So spricht er des Öfteren von „Menschlichkeit“, „Vertrauen“ oder „Glauben“, ohne diese Begriffe mit Bedeutung zu füllen oder sie gar in seinem Verhalten wirklich sichtbar werden zu lassen. Somit stehen seine Worte in deutlicher Diskrepanz zu seinem Verhalten – vor allem seinem ehemaligen Angestellten Knechtling gegenüber –, das ihn als einen herzlosen und von Profitgier gekennzeichneten Mensch enttarnt. Getrieben von dem Wunsch, das Selbstbild eines guten Menschen vor sich selbst und den anderen aufrechtzuerhalten, verwendet Biedermann die Sprache vor allem dazu, um zu lügen.“ (Quelle: Letkürehilfe.de)

Liebes Deutschland, ich glaube, dass Du schon ahnst, wen ich als Biedermann und wen ich als die Brandstifter einordnen werde.
Richtig, in meinen Augen ist die Bundeskanzlerin und ihre Regierung als Herr Gottlieb Biedermann anzusehen, während Herr Schwab vom World Economic Forum, die WHO, Herr Bill Gates und seine Frau bzw. deren Stiftung, Frau Michele Barchelet, Hohe Kommissarin für Menschenrechte der UN und viele andere die Rolle der Brandstifter einnehmen. Liebes Deutschland, schauen wir uns an, welche finanzielle Zuwendungen Herr Biedermann (Deutschland) den „Brandstiftern“ hat zukommen lassen. Als Quelle dient der Bundeshaushaltsplan 2020.
Im Einzelplan 15 (Bundesministerium für Gesundheit) sind auf Seite 33 – Internationales Gesundheitswesen (Seite 2287 der Gesamtausgabe) aus Mittel für die Unterstützung internationaler Organisationen sowie Kosten der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Gesundheitswesens in Höhe von 125,7 Mio. € veranschlagt. Details zu den einzelnen Organisationen sind auf den folgenden Seiten veröffentlicht.

In den nächsten Kapiteln 1511 -1517 sind die Ausgaben für die Bundesoberbehörden des BMG aufgelistet. Dazu gehört u.a. das Robert-Koch-Institut, das im November 2019 eine Spende in Höhe von $ 253.000 der Bill & Melinda Gates Foundation erhalten hat. 
Liebes Deutschland, ich stelle mir die Frage, ob das RKI alle Verwaltungsvorschriften zum Sponsoring beachtet hat? Im Einzelplan 23 (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sind auf Seite 29 – Europäische Entwicklungszusammenarbeit, Beiträge an die Vereinten Nationen sowie andere internationale Einrichtungen (Seite 2692 der Gesamtausgabe) als weitere Ausgaben aufgelistet.

Auffällig ist, dass das BMZ rund 403. Mio. € an freiwilligen Leistungen zahlt, davon fließen 60 Mio. € an die Impfallianz GAVI. Hierzu schreibt das BMZ auf seinen Web-Seiten: „Das BMZ unterstützt die Arbeit von GAVI seit 2006.
Als Gastgeber der Wiederauffüllungskonferenz für die Impfallianz im Januar 2015 hat Deutschland seinen Beitrag für GAVI erheblich aufgestockt: Im Zeitraum 2016 bis 2020 werden insgesamt 600 Millionen Euro bereitgestellt. Damit ist die Bundesrepublik viertgrößter staatlicher Geber der Globalen Impfallianz.

Die nächste Wiederauffüllungskonferenz der Impfallianz für den Zeitraum 2021 bis 2025 findet im Juni 2020 statt, ausgerichtet von Großbritannien. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel kündigte im Januar 2020 beim Weltwirtschaftsforum in Davos an, dass die Bundesregierung ihr Engagement bei GAVI in den kommenden Jahren mit einem Beitrag von 600 Millionen Euro fortsetzen wird.
Deutschland bildet eine Stimmrechtsgruppe mit Frankreich, der Europäischen Kommission, Irland und Luxemburg. 2018 vertrat Deutschland die Gruppe als stellvertretendes Vorstandsmitglied im GAVI-Verwaltungsrat, 2019 dann als Vorstandsmitglied. 2021 wird Deutschland die Stimmrechtsgruppe erneut als Vorstandsmitglied vertreten.“  Im Zeitraum 2016-2020 stellte die Bill & Melinda Gates Foundation rund 1,56 Milliarden US$ zur Verfügung, d.h. die Foundation ist als Mitglied im Board der GAVI Impf Allianz vertreten, neben Vertretern der Industrie und der Mitgliedsstaaten, und kann somit entsprechend Einfluss auf Entscheidungen nehmen.

Am 7. Dezember 2020 titelte die New Evangelization Foundation for the 21st Century (Spanien), auf ihrer Web-Seite Religión en Libertad: „Michelle Bachelet: die UN wird COVID für eine „Neue Ära“ nutzen, die auf „freimaurerischen Prinzipien“ basiert.“ In dem Artikel wird beschrieben, dass die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der UN, Frau Bachelet am 1. Dezember 2020 ausführte: „Was wir tun müssen, ist, dass diese Krise keine Gelegenheit verpasst, dies zu tun, um sich besser zu erholen“, was sich in Gespräche und konkrete Ziele verwandelt hat:

„Was wir mit dem Generalsekretär besprochen haben [Antonio Guterres] ist, dass wir einen neuen Gesellschaftsvertrag für eine neue Ära brauchen, weil der Gesellschaftsvertrag, den wir bisher haben, gebrochen ist oder nicht die Ergebnisse liefert, die jeder von ihm erwartet. Und dafür brauchen und haben wir eines der freimaurerischen Prinzipien, Solidarität, Brüderlichkeit“, weiter sagte sie: „Ich vertraue darauf, dass wir uns vereinen und als eine Menschheit handeln können, denn dies ist, was wir sind.“

Weiter wird in dem Artikel beschrieben, dass für Frau Bachelet die „freimaurerische Kultur bekannt ist und ihre Werte auch bestimmende Faktoren für ihre Ausbildung waren.“ Am 30. Oktober 20018 veröffentlichte die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V.– Nationale Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) in einer Presseerklärung, dass „der historische Freimaurer-Raum im heutigen Hauptsitz der Leopoldina restauriert“ wurde. Der Förderverein „Leopoldina Akademie Freundeskreis e. V.“ beschreibt unter „Aktuelles“, dass das Wandbild im historischen Ritualraum [Freimaurer-Raum] ergänzt wurde. Der Förderverein führt weiter aus, dass „dieser Raum als Rückzugsraum des Präsidiums genutzt wird.“

Liebes Deutschland, ich frage mich, ob ein Präsidium einer Gesellschaft, die die Bundesregierung berät, einen Altarraum der Freimaurer benötigt, um sich zurückzuziehen?

Bei meinen Recherchen ist mir noch mehr aufgefallen. Herr Prof. Dr. Joachim Sauer, Ehemann der Bundeskanzlerin, gehört ebenfalls der Leopoldina an. In seinem Lebenslauf ist erwähnt, dass er seit 2018 Foreign Member oft the Royal Society ist. Diese königliche Gesellschaft steht im Verdacht eine Symbiose der Freimaurerei und der Rosenkreuzer zu sein

Der Präsident des RKI, Herr Prof. Dr. Wieler ist ebenfalls Mitglied der Leopoldina.

Liebes Deutschland, mir sind das alles zu viele Zufälle. Was läuft hier hinter unserem Rücken unter dem Deckmantel der Wissenschaft ab?

Zum Schluss möchte ich meinen Wunsch für die Zukunft äußern. Ich wünsche mir einen Alltag, wie ich ihn beispielsweise während der Fußball-WM in Deutschland im Jahr 2006 erlebt habe. Dabei habe ich viele großartige und fröhliche Leute kennengelernt. Fußball war das beherrschende Thema auf dem Globus. Und in Deutschland war eine riesen Stimmung
– Was haben wir heute? Daher brauche ich keine „Neue Normalität“, keinen „Great Reset“ oder keine „Neue Ära“ und schon gar keine Veränderungen nach freimaurerischen Prinzipien.

Liebes Deutschland, viel Spaß beim Recherchieren und sei kritisch und hinterfrage alles.

Gute Nacht Deutschland,
Dein 
Kai Seiffert
gutenachtdeutschland@protonmail.com
 
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