Wer die Gleichheit will, vergisst oft die Freiheit auf dem Weg. — clubderklarenworte

Wenn die Affen Zucker wollen

Guten Abend liebe Leserin.
Guten Abend lieber Leser. Dieses Jahr biegt auf die Zielgerade ein. Ich möchte Sie nicht mit der 241. Jahreszusammenfassung, die für viele von Ihnen mutmaßlich düster ausfällt, langweilen. Wenn auch etwas entschleunigt, bin ich auch zwischen den Jahren publizistisch aktiv. Im neuen Jahr sowieso.  Sie haben mit Ihrem Abonnement des Newsletters der publizistischen Plattform clubderklarenworte.de einen Sinn gebeten.

Wir wachsen beständig und ich halte diese Form des neuen Journalismus für die ehrlichste und zukunftsträchtigste. Unabhängig und überparteilich. Anschubfinanziert aus privaten Mitteln. Wenn Ihnen die Informationen etwas Wert sind, entscheiden Sie sich für Zuwendungen. Sie dürfen aber auch ohne diese gerne den Newsletter und die Plattform nutzen.

Das ist sicher ein journalistischer Laborversuch, aber er garantiert maximale Unabhängigkeit ohne Einflussnahme von Interessengruppen, gleich welcher Couleur. Das ist maximale Unabhängigkeit. Mir ist bewusst, dass diese Form der Publizierung aber auch Gefahren birgt. Man sieht es an anderen sogenannten „alternativen“ Medienplattformen. Wenn die Journalisten ihre „Crowd“ nicht mehr bedienen mit permanenter Skandalisierung oder Dekuvrierung, wenden sich die Rezipienten ab. Somit müssen diese Plattformen „dem Affen auch immer Zucker geben“, wollen sie bestehen. Ich hoffe, irgendwann den Fokus vom akuten Corona-Komplex auf weitere bedeutende gesellschaftliche Themen lenken zu können. Vorerst ist die Lage noch zu bedeutend, um sich hiervon zu entfernen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Sie ermöglicht das Wachstum und die Unabhängigkeit der Plattform. Sollten Sie noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für Freunde sein, die sich politisch interessieren, letztmalig in diesem Jahr der Hinweis auf den „Stachel“.
Sie können ein Ticket auch kaufen und verschenken.
Die unverwechselbare Grundbedeutung von Freiheit ist die Abwesenheit von Zwang und die Ermutigung zur Eigentätigkeit.
Ralf Dahrendorf
Vielleicht suchen Sie aber auch noch etwas Lektüre?  Eine persönliche Empfehlung wäre das im C.H. Beck erschienen kleine Buch von Ralf Dahrendorf
„Auf der Suche nach einer neuen Ordnung“.   Was, wenn Apathie an die Stelle der aktiven Teilnahme am Leben des Gemeinwesens tritt? Wir waren, ja sind vielleicht noch, einem solchen Zustand nahe. Im günstigen Fall – und der ist schlimm genug – bedeutet das ein Absinken in eine Art unfreiwilligen Autoritarismus. Die Bürger Schlafen und die Herrschenden tun, was sie wollen.   So schreibt Sir Dahrendorf in diesem Buch. Bedrückend und bedeutend zugleich scheinen diese Sätze, weil er sie bereits vor 20 Jahren formulierte. Sie entstammen dem ersten Kapitel des Buches. Das Buch ist entstanden aus sechs Vorlesungen, die er zwischen Ende 2001 und Anfang 2002 am kulturwissenschaftlichen Institut in Essen gehalten hat. Das Buch ist dennoch brandaktuell.
Wer vor allem die Gleichheit will, vergisst oft die Freiheit auf dem Weg. Ich halte diesen Satz für einen klugen Gedanken des Soziologen. Also, vielleicht machen die Sätze ja Lust auf Dahrendorf. Empfehlen Sie gerne den clubderklarenworte.de und den YouTube-Kanal weiter. Ich freue mich auf Sie und Ihr Feedback auch in der Zukunft.

Ach, abschließend noch ein Hinweis. Wie kürzlich aus dem Umfeld des Christkindes zu vernehmen war, glaubt dieses von Jahr zu Jahr immer weniger an Kinder. Ihrer Meinung nach sind diese nicht mehr das, was sie noch vor 50 Jahren gewesen sind. Es verliere zunehmend die Lust am Geschenkeverteilen und vermisse die Dankbarkeit und Unbeschwertheit der Beschenkten von einst. Das ließ das Christkind gestern über seinen Sprecher verlauten. Geschenke seien kaum noch selbst herzustellen, die Wünsche werden immer größer und die Kinder immer undankbarer. Das Christkind beklagte: “…viele Kinder seien undankbare, geldgierige, frühreife Rotzgören mit einem hohen Maß an Arschlöchrigkeit.“

Ich hatte keine Zeit mehr die Aussagen zu überprüfen. Könnten auch Fake-News sein. 

Ich wünsche Ihnen ein glückliches Weihnachtsfest.

Ihr Markus Langemann
Nachfolgend schreibt Kai Seiffert in loser Folge, wissende, nachdenkliche und mahnende Briefe an sein „Liebes Deutschland“. Lassen Sie mich gerne wissen, was Sie über diese Briefe denken. Schreiben Sie mir unter studio@clubderklarenworte.de oder Kai direkt.
Guten Abend liebes Deutschland, am 20.12.2020, dem 4. Advent, schreibe ich Dir diesen Brief. Mein letzter Brief endete mit einem Bezug zur Freimaurerei. Dieses Thema hat mich die ganze Woche beschäftigt und ich habe versucht ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Am heuten Sonntag habe ich mehr Fragen als Antworten. Liebes Deutschland, vielleicht kannst Du mich in meinen weiteren Recherchen unterstützen. Zunächst möchte ich eine kurze Zusammenfassung meiner Erkenntnisse darstellen. Am 5. Januar 2007 verabschiedete das House of Represantatives in den USA die H. RES. 33 eine Resolution, in der die Abgeordneten die Verdienste der Freimaurer in den USA würdigen. Die Zeitschrift „Life“ berichtete in ihrer Ausgabe vom 8. Oktober 1956, Seiten 104 ff, über die Freimaurer in den USA. Dort wird beschrieben, dass zum damaligen Zeitpunkt ca. 4 Mio. Amerikaner Freimaurer waren, die sich „den freimaurerischen Idealen von Moral und Brüderlichkeit verschrieben haben, Freude an der Geheimhaltung und den Ritualen haben und Trost in der Brüderlichkeit der alten Ordnung finden…. Die Freimaurer beschreiben ihre Ordnung, deren voller Titel „Ancient free and accepted masons“ lautet, als ein auf Allegorien beruhendes und durch Symbole veranschaulichtes System der Moral“. Liebes Deutschland, ich empfehle Dir sehr, den Bericht in der Zeitschrift „Life“ selbst zu lesen und Dir Deine eigenen Gedanken über die strenge hierarchische Struktur und den „Ableger-Organisationen“ zu machen und Deine eigenen Rückschlüsse daraus zu ziehen. Wenn Du noch etwas über die Riten der Freimaurer wissen willst, dann kannst Du es in einem geheimen Handbuch nachlesen, das geleakt wurde. Der Rotarier Club Graz stellt auf seinen Web-Seiten zur Geschichte der Rotarier Folgendes dar:  „Am 23. Februar 1905 wurde der erste Rotarier Club in Chicago von Paul Percy Harris, Sylvester Schiele, Gustav Löhr und Hiram Shorey gegründet. „Paul Harris und seine Freunde verfolgten das Ziel, in der boomenden Stadt Chicago eine stabile und vielfältige Wertegemeinschaft zu schaffen, ähnlich wie er sie als Kind auf dem Lande erlebt hatte, wo jeder den anderen nach seinen Möglichkeiten unterstützte. Das heute verfolgte Prinzip einer „Community of Professionals“ war von Anfang an dabei.“ Anzumerken ist, dass Gustav Löhr Freimaurer war und die Rotarier als der erste Service Club der Freimaurer angesehen wurden. Es ist belegt, dass der „Lions Club International“ als sogenannter Service Club der Freimauer von seinem Mitglied Melvin Jones (*13.01.1879 – †01.06.1961) am 7. Juni 1917 gegründet wurde. Liebes Deutschland, ich konnte bisher nicht entschlüsseln, was in diesem Kontext „Service Club“ bedeutet. Kommen wir einmal zurück zur Gegenwart und schauen uns die folgenden Fakten an: Der Bündnis 90/Die Grünen angehörige Ministerpräsident Winfried Kretschmann eröffnetet im Jahr 2013 das Großlogentreffen der Großloge der „Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland“ in Pforzheim. Einer der Mitglieder der Freimaurer war der erste Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder engagiert sich selbst bei den Lions und würdigte in einem Festakt des Distrikts Bayern-Ost die Prinzipien der Lions-Idee. Damals war er noch Staatsminister für Finanzen des Freistaats Bayern. Im offiziellen Magazin von Lions Clubs International 02/03.2018 begrüßte der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer die Teilnehmer des Kongresses der Deutschen Lions. Lions-Quest ist das Lions-eigene Lebenskompetenzprogramm für junge Menschen zwischen 10 und 21 Jahren. Von den Lions gefördert, wird das Programm deutschlandweit von allen Kultusministerien als Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte anerkannt.  Liebes Deutschland, das Vorgenannte lässt einerseits den Rückschluss zu, dass unsere Politiker soziales Engagement unterstützen und andererseits hinterlässt es bei mir ein Unbehagen, wenn eine Organisation sich stark in die Erziehung unserer Kinder einmischt. Auffällig ist aber, dass die drei erwähnten Ministerpräsidenten gerade die härtesten Lockdown-Maßnahmen in ihren Bundesländern durchführen. Liebes Deutschland, zum Schluss möchte ich Dich mit noch weiteren Ungereimtheiten konfrontieren. Am 26. April 2018 hat die EU-Kommission einen Aktions-Plan zur Regulierung der Desinformation im Internet ins Leben gerufen Der Aktions-Plan wurde unter dem Namen „Social Observatory for Desinformation an Social Media Analysis“ Kurzform „SOMA“ umgesetzt. Der Kurzname hätte auch anders lauten können.  Liebes Deutschland, kommt Dir der Name „SOMA“ nicht bekannt vor? Richtig, es ist die Droge, die die Gesellschaft im Jahr 1932 erschienen dystopischen Roman „New Brave World“ von Aldous Huxley verabreicht bekommt. Die Gesellschaft, die im Jahr 2540 n. Chr. in „Stabilität, Frieden und Freiheit“ in fünf Kasten lebt. Allen Kasten gemeinsam ist die Konditionierung auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma, die den Mitgliedern dieser Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt. Die Regierung jener Welt bilden Kontrolleure, Alpha-Plus-Menschen, die von der Bevölkerung wie Idole verehrt werden. Soll das EU-Projekt alles Kritische aus dem Netz entfernen? Oder stellt „New Brave World“ gar die neue Weltordnung dar? Der Großvater des Autors war der Biologe Thomas Henry Huxley, der als ein Verfechter der Evolutionstheorie von Charles Darwin angesehen werden konnte. Seinen Einfluss konnte er in verschiedenen Organisationen geltend machen, wie die Royal Society, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina und viele mehr. Ach ja, der Ehemann der Bundeskanzlerin ist ebenfalls Mitglied in diesen Organisationen. Liebes Deutschland, nach alledem kannst Du vielleicht verstehen, weshalb ich eingangs erwähnte, dass ich mehr Fragen als Antworten habe. Viel Spaß beim Recherchieren und sei kritisch und hinterfrage alles.

Gute Nacht Deutschland,
Dein 
Kai Seiffert
gutenachtdeutschland@protonmail.com

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