„Leichenberge in Sachsen“: Was ist wirklich los im Corona-Hotspot?

Gegen den Strom

30 Dez. 2020 15:32 Uhr

„In Krematorium Zittau stapeln sich die Särge“: Diese Schlagzeile ging kürzlich durch die Medien. Richtig ist: Es gibt eine Übersterblichkeit. Doch die liegt zum großen Teil gar nicht an Corona. Und: Für den Stau bei der Einäscherung gibt es viele weitere Gründe. Ein Faktencheck.

"Leichenberge in Sachsen":  Was ist wirklich los im Corona-Hotspot?

Quelle: http://www.globallookpress.com© Sebastian Kahnert/dpaSärge in einem Dresdner Krematorium im Dezember 2020

von Susan Bonath

Infiziert oder nur positiv getestet – krank oder symptomlos – an Corona, mit Corona oder irgendwann nach einem positiven Corona-Test verstorben – vielleicht sogar als „Kollateralschaden“ durch die Maßnahmen: All das wissen wir noch immer nicht. Nach zehn Monaten Corona-Pandemie bemühen sich die politisch Verantwortlichen und die Leitmedien weiterhin nicht, hier zu differenzieren. Das Ergebnis ist fortgesetzte Angstpropaganda mit – man muss es inzwischen so nennen – teils haarsträubend unwissenschaftlichen Zahlen. Das betrifft auch die Berichterstattung über den derzeitigen „Corona-Hotspot“ Sachsen.

Am Heiligabend titelte der Privatsender RTL 

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