Rede über die beste Staatsverfassung

Der Mensch - das faszinierende Wesen

Thomas Morus als Lordkanzler,
gemalt von Hans Holbein der Jüngere, 1527
Bild: Wikipedia

Franz-Josef Ferme, „freier“ Mensch (siehe), macht auf Thomas Morus, einen humanistischen Autor der Renaissance aufmerksam. Er nennt ihn einen klugen Mann, der schon damals das System durchschaut hatte, einer Zeit lange vor Radio, Fernsehen oder gar Internet. Er wurde sogar heilig gesprochen. Aber ob die Institution, die das tat jemals seine Worte begriffen hat? Er lässt in seinem Werk „Utopia“ seinen Protagonisten Raphael Hythlodeus eine Rede über die beste Staatsverfassung halten, und bringt hier die Kritik über die sozialen Missstände in den bestehenden Staaten:

„Da möchte ich den wohl sehen, der es wagt, mit solcher Gleichheit des Rechtes [nämlich: im utopischen Staat] die Gerechtigkeit anderer Völker zu vergleichen! Ja, ich will des Todes sein, wenn ich bei den anderen überhaupt eine Spur von Gerechtigkeit und Billigkeit zu finden vermag!

Denn was ist…

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