RUBIKON — Die unerwünschte Heilerin

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Die unerwünschte Heilerin

Die Liebe in den Zeiten von Corona ist ein seltener Gast — vielleicht, weil wir ihr nicht die Tür öffnen.

von Elke Grözinger

Foto: ghenadie/Shutterstock.com

„Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit.“ So schrieb der Apostel Paulus über die Liebe. Oder auch, sie sei „langmütig und freundlich“.

Von Distanz, Berührungsverboten, Rechthaberei, dauernder gegenseitiger Belehrung und Bespitzelung war nirgendwo die Rede. Wenn jetzt alles buchstäblich und im übertragenen Sinn „dichtmacht“, ist es — neben der Freiheit — vor allem die Liebe, die draußen bleiben muss wie ein unerwünschter Hund. Noch weniger als von der Freiheit ist jedoch in einer auf Corona fixierten Zeit von ihr die Rede.

Dabei wäre sie es, die all den Wahnsinn heilen, die Gräben zuschütten und in der Dunkelheit ein Licht anknipsen könnte. Sie ist da, sie ist bereit, die meisten von uns lassen sie nur nicht herein …

Die Autorin versucht in dieser berührenden symbolischen Geschichte an eine fast vergessene Freundin zu erinnern.

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