Großes Missbrauchspotenzial der E-ID –S&G 5

db./mb. Seit Jahren versuchen verschiedene Interessengruppen in der Schweiz eine elektronische Identifizierung von Personen einzuführen. Mit dem E-ID-Gesetz* soll nun eine Grundlage dafür geschaffen werden. Die Gesetzesvorlage sieht vor, dass private Unternehmen wie beispielsweise Großbanken, Ver-sicherungsgesellschaften oder Krankenkassen einen digitalen Schweizer Pass ausstellen können.

Auf den ersten Blick scheint eine E-ID sehr praktisch zu sein und das Leben der Menschen zu vereinfachen. Bei der Frage „wer von einer E-ID profitiert?“ sollte jedoch auch ein potenzieller Datenmissbrauch berücksichtigt werden.

Genau davor warnen auch Ärzte, Gesundheits- und Pflegefachpersonen, so berge z.B. eine Verknüpfung der E-ID mit dem elektronischen Patientendossier ein zu großes Missbrauchspotenzial. In einem dringlichen Appell wenden sie sich an das Schweizer Stimmvolk und empfehlen ein NEIN zum E-ID-Gesetz.[2]

*Bundesgesetz über elektronische Identifizierungsdienste

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