Missbrauch von Ganzkörperverhüllung verhindern — S&G 5

rs. Am 7.3.2021 wird in der Schweiz über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgestimmt. Die Initiative will verbieten, dass man sich im öffentlichen Raum das Gesicht verhüllen darf. Dies betrifft religiös motivierte (Burka, Niqab*), sowie kriminell motivierte Verhüllungen von vermummten Chaoten, Hooligans und Vandalen. Das Initiativkomitee führt an, dass die beschwichtigende Aussage, man treffe hierzulande selten auf vollständig verhüllte Menschen, nicht darüber hinwegtäuschen dürfe, dass Verhüllung auch ein Mittel sei, um terroristische Absichten zu tarnen und zu verbergen. Dafür gebe es zahlreiche reale Beispiele die dokumentieren, wie die Ganzkörperverhüllung von Terroristen und Kriminellen für Anschläge und Überfälle missbraucht worden sei.

Das afrikanische Land Tschad z.B. habe 2015 nach einem blutigen Anschlag durch zwei verhüllte Selbstmordattentäter in der Hauptstadt N’Djamena das Tragen der Burka verboten. Um derartigen Missbrauch zu verhindern, sprechen sich auch viele Muslime in der Schweiz für ein Verhüllungsverbot aus.[4]

*Im Unterschied zur Burka-Ganzkörperverschleierung, ist der Niqab ein Gesichtsschleier bei dem die Augenpartie meist sichtbar ist

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